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Weiss-Preis für bessere Transfusionen und Schmerztherapien

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Fördervolumen beträgt heuer insgesamt 330.000 Euro
©TECHT, APA, HANS KLAUS TECHT
Österreichs höchstdotierter privat finanzierter Forschungspreis im Bereich Anästhesie, der Weiss-Preis, geht dieses Jahr an Simon Woyke von der Medizinischen Universität Innsbruck und Manuela Schmidt von der Universität Wien. Das Fördervolumen beider Preise, die laut Aussendung auf innovative und klinisch relevante Forschung abzielen, beträgt 330.000 Euro.

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Woyke und sein Team beschäftigen sich mit Bluttransfusionen. Dabei gehen sie der Frage nach, ob die Verwendung von Spenderblut gegenüber während der Operation aufgefangenem und wiederaufbereiteten Eigenblut Nachteile hat, und inwiefern Erkenntnisse zu Verbesserungen in der klinischen Praxis führen können. Schmidt untersucht hingegen die diabetische periphere Neuropathie, die bei Menschen mit Diabetes eine der häufigsten Formen von Nervenschmerzen ist - mit einem Fokus auf Geschlechtsunterschieden und dem Einfluss von Opioid-Schmerzmitteln.

Den von der 2014 eingerichteten "Gottfried und Vera Weiss-Wissenschaftsstiftung" vergebenen und vom Wissenschaftsfonds FWF abgewickelten Weiss-Preis erhalten jährlich alternierend Nachwuchsforscher aus den Gebieten der Meteorologie und Anästhesie. Die Stiftung geht auf den Meteorologen Gottfried Weiss (1926-2000) und seine Frau, die Anästhesistin Vera Weiss (1926-2013), zurück.

++ THEMENBILD ++ Illustration zu den Themen "Finanzen/Budget/Geld/Forschung/Wissenschaft/Technologie/Medizin": Ein Mikroskop mit einen 100-Euro-Schein, aufgenommen am Dienstag, 06. August 2019.

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