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Die Herausforderungen, die im Umweltbereich genannt wurden, waren am häufigsten Klimawandel und Klimaschutz gefolgt von Bodenversiegelung, Extremwetterereignissen oder der Umsetzung der Energiewende. "Mit dem Mensch-Umwelt-Monitor ergänzen wir unsere Daten und Fakten über den Zustand der Umwelt um eine gesellschaftliche Perspektive. Denn Umweltthemen sind immer auch Gesellschaftsthemen", erläuterte die Geschäftsführerin des Umweltbundesamtes, Hildegard Aichberger.
Dabei wurden auch die unterschiedlichen Haltungen einzelner Gesellschaftsschichten berücksichtigt, indem "sieben gesellschaftliche Milieus" entwickelt wurden, die diese Differenzen beleuchten, erläuterte das UBA. So zeigte sich etwa bei der Frage "Wie stehen Sie zu Umwelt- und Klimaschutz in Österreich?", dass das Milieu der "Progressiven (Klein-)Bürger:innen" und die "Etablierte Mitte" sich hier besonders unterstützend zeigten. Bei "Politikfernen Arbeiter:innen" und "Jungen Individualist:innen" offenbarte sich im Vergleich zur Gesamtpopulation eine etwas größere Minderheit, die Umwelt- und Klimaschutz "prinzipiell eher ablehnt".
Aber "über die unterschiedlichen gesellschaftlichen Milieus hinweg zeigt sich ein deutlicher Konsens bei mehreren Handlungsfeldern", berichtete das UBA. 86 Prozent der Befragten befürworten eine stärkere Förderung klimafreundlicher Produkte und Technologien, 84 Prozent sprechen sich für eine verbesserte Kennzeichnung klimafreundlicher Produkte aus. 83 Prozent unterstützen Maßnahmen, die wirtschaftlich schwächere Bevölkerungsgruppen bei der Anpassung an die Folgen des Klimawandels gezielt entlasten, und weitere 82 Prozent befürworten Maßnahmen zur Reduktion der Bodenversiegelung.
Der Mensch-Umwelt-Monitor des Umweltbundesamtes zeige, dass Umwelt- und Klimaschutz nach wie vor als wichtige gesellschaftliche Herausforderung gesehen werden, stellte Umweltminister Norbert Totschnig (ÖVP) zusammenfassend fest. "Daher freut es mich besonders, dass die Mehrheit der Österreicherinnen und Österreicher umweltpolitische Maßnahmen, wie etwa die Förderung klimafreundlicher Produkte und Technologien, deutlich unterstützt", sagte der Minister.
Für den Verlauf dieses Jahres kündigte das UBA "thematische Vertiefungen wie etwa zu den Themen Klimawandel und Kreislaufwirtschaft in Form von weiteren Kurzberichten" an. Der Mensch-Umwelt-Monitor soll künftig alle zwei Jahre erhoben werden.
Service; "Umweltbewusstsein in Österreich" - "Mensch-Umwelt-Monitor"-Basisbericht, zum Download unter: https://go.apa.at/1fJ1HcQo
++ THEMENBILD ++ Illustration zum Thema Natur/Umwelt/Klima - Pressefahrt Naturhistorisches Museum Wien / Nationalpark Donau-Auen auf der Donau zwischen Wildungsmauer und Hainburg an der Donau. Im Bild: Ein Schlauchoot mit Journalistinnen und Journalisten und Rangern des Nationalpark Donau-Auen auf der Donau im Nationalpark Donau-Auen, aufgenommen am Montag, 25. August 2025.






