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"Tüftelgenies" und "Tüftelmäuse" am Grazer Kindermuseum

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Im Ausstellungsjahr 2026/2027 dreht sich alles um Erfindungen
©APA, INGRID KORNBERGER
Das Grazer Kindermuseum Frida & Fred startet am Samstag in das neue Ausstellungsjahr, und diesmal werden zwei Schauen gezeigt, die bereits vor zehn Jahren zu sehen waren und nun mit Adaptierungen für den Nachwuchs wieder greifbar sind. Dazwischen waren die Ausstellungen weltweit an andere Städte verliehen, hieß es am Freitag bei der Präsentation von "Tüftelgenies" (ab acht Jahren) und "Tüftelmäuse" (von drei bis sieben Jahren). Rund 100.000 Besucher zählt das Museum pro Jahr.

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"Es geht um Erfindungen, die die Welt verändern", so die einleitenden Worte von Museumsgeschäftsführer Jörg Ehtreiber. Wobei weniger die technischen Hintergründe der Erfindungen im Zentrum stehen. Vielmehr soll die Idee hinter der Innovation dargestellt werden - zum Beispiel bei einem Geschirrspüler, der von einer Frau erfunden wurde, da sie sich geärgert haben soll, weil das Personal beim Abwaschen zu viel Geschirr zerbrach. Die Ausstellungen, die wie jedes Jahr von mehreren Sponsoren und diesmal auch wieder von der Klaus Tschira Stiftung unterstützt werden, sollen die Kinder zum Tüfteln anregen und Visionen sowie das Undenkbare in ihren Köpfen wecken.

Während die "Tüftelgenies" für die größeren Kinder gedacht ist, laden die "Tüftelmäuse" die kleineren in eine Art Dachboden ein, der - natürlich fiktiv - von Mäusen bewohnt wird. In diesem Dachboden, der im Fall des Kindermuseums ganz unten zu finden ist, können sich die Buben und Mädchen beim Basteln, Bauen und Gestalten austoben. Vom Schiffsrad mit Glocke, über eine Prägewalze mit Kurbel bis hin zum Flaschenzug und Wasserräder ist alles dabei.

Samstags und sonntags bietet das Museum um 15 Uhr Science Shows an, bei denen etwa auch ein Roboterhund eine zentrale Rolle spielt. Das Forschungslabor steht in den kommenden Monaten unter dem Titel "Mathe-Dschungel". Darin können Kinder ab acht Jahren messen, fühlen, zeichnen und Symmetrien erkennen - stets mit mathematischem Hintergrund und in wunderbar grüner, regenwaldähnlicher Umgebung.

Im Vorjahr hatte das Kindermuseum einen Rekord mit über 110.000 Besucherinnen und Besuchern. Ziel sei nicht unbedingt, den Rekord jedes Jahr zu brechen. Rund 100.000 Gäste werden aber angepeilt. Viel mehr sei aus Kapazitätsgründen auch kaum möglich, so Ehtreiber. Ursprünglich war das 2003 eröffnete Museum nur für etwa 30.000 bis 40.000 Besucher pro Jahr ausgelegt. Neben den Ausstellungen und dem breiten Rahmenprogramm bietet das Museum auch Raum für externe Veranstaltungen wie unter anderem Kindertheater. Aktuell zählt es um die 90 Mitarbeitende. Zur KIMUS Kindermuseum Graz GmbH gehören übrigens auch die Grazer Märchenbahn, das Center of Science Activities (CoSA) und der Salon Stolz - ein generationenübergreifendes Museum für Musik und Tanz in einem Seniorenzentrum.

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