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So werden unterschiedliche philosophische Ideen (u. a. etwa: utilitaristisch oder egalitär) in konkrete "Verlaufsanforderungen" übersetzt. Der Ansatz erlaube eine Analyse der Verteilung von mit Treibhausgasemissionen verbundenen Alltagsaktivitäten (etwa: Energieverbrauch für Wohnen und Verkehr oder Fleischkonsum) auf die Gesellschaft und könne somit als Grundlage für Diskussionen darüber dienen, wie diese in Zukunft gerecht verteilt werden.
"Szenarien, die als ungerecht empfunden werden, können kein kollektives Handeln bewirken. Zwar haben alle Szenarien Auswirkungen auf die Gerechtigkeit, doch werden die zugrunde liegenden Annahmen oft nicht explizit dargelegt, sodass die Verteilung von Vorteilen und Lasten unklar bleibt. Es gibt keine einzige gerechte Zukunft, aber wir hoffen, dass die Szenarien durch eine transparentere Darstellung der künftigen Verteilungen als bessere Grundlage für das Handeln in der Gegenwart dienen können", wird Erstautor Karl Scheifinger in einer Presseaussendung des IIASA zitiert.
ARCHIV - 02.06.2017, Baden-Württemberg, Backnang: Der Auspuff eines Autos mit Dieselmotor. Die EU-Staaten werden am kommenden Dienstag nicht wie ursprünglich geplant eine endgültige Entscheidung über das pauschale Verbot neuer Autos mit Verbrennungsmotor ab 2035 treffen. (zu dpa "EU-Abstimmung über pauschales Verbrenner-Aus wird verschoben") Foto: Christoph Schmidt/dpa +++ dpa-Bildfunk +++.






