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Neben dem vermutlich chinesischen Porzellan fanden Forscher an Bord des Schiffes auch "Kronleuchter, Gläser, Textilien, Getreide und Kisten, die offenbar Tee, Kräuter und Medikamente enthielten. Die Arbeiten dauern noch an, und die Archäologen machen immer wieder neue Funde", so die Behörde. Fragmente von Kronleuchtern sollen möglicherweise aus Deutschland oder England stammen. "Ein Ziegelstein aus der Schiffsküche trägt den Stempel der Lübecker Ratsziegelei, die vom 15. Jahrhundert bis 1772 in Betrieb war", hieß es. Das Schiff soll etwa Mitte des 18. Jahrhunderts gesunken sein.
"Schiffswracks, die an der Küste gefunden werden, sind oft zerstört oder geplündert", sagte Nina Refseth, Direktorin der Stiftung Norwegisches Volksmuseum, laut einer Mitteilung. "Einen Fund im offenen Meer und in dieser Tiefe zu untersuchen, verschafft uns das Vergnügen, in eine nahezu unberührte Zeitkapsel zu blicken." Erste Funde sollen schon im Juni im Norwegischen Schifffahrtsmuseum in Oslo präsentiert werden.
OSLO - NORWEGEN: FOTO: APA/Espen Saastad og Norsk Maritimt Museum






