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"Dieses Ergebnis macht deutlich, dass viele junge Menschen zu wenig Orientierung über ihre Möglichkeiten nach der Schule haben", wurde Bundesobmann Maximilian Pech in einer Aussendung zitiert. Schulen sollten mehr Zeit und Ressourcen in Bildungs- und Berufsorientierung investieren, forderte er. Praktika, Informationsveranstaltungen oder Gespräche mit Fachkräften und Studierenden könnten den Schülerinnen und Schülern dabei helfen, realistische Vorstellungen von unterschiedlichen Berufswegen zu entwickeln.
Aus Sicht der Schülerunion, der mandatsstärksten Fraktion in der Bundesschülervertretung, muss außerdem sichergestellt werden, dass nach der Sekundarstufe 1 alle Jugendlichen lesen, schreiben und rechnen können. Dafür soll es schon in der 2. oder 3. Klasse Mittelschule bzw. AHS bundesweit einheitliche Lernstandsfeststellungen geben. Derzeit gibt es die individuelle Kompetenzmessung PLUS (iKM PLUS) erst in der 3. und 4. Klasse. Im ersten Semester der 4. Klasse sollte dann nach Vorstellung der Schülerunion eine Prüfung über die Grundkompetenzen stattfinden. Wer daran scheitert, soll verpflichtend in die Sommerschule und die Prüfung wiederholen. Erst mit Mittlerer Reife soll ein weiterführender Bildungsweg möglich sein.






