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Der Schmetterling erreiche eine Flügelspannweite von rund zwei Zentimetern und zähle damit zu den mittelgroßen Vertretern seiner Gruppe. Bedeutsam seien die purpurfarbenen Vorderflügel mit einem orange-goldenen Fleck sowie markante weiße Binden. Die Art sei ausschließlich aus den westlichen Gebirgsregionen der griechischen Insel Kreta bekannt, wurde an künstlichen Lichtquellen nachgewiesen und scheine vor allem im Juni aktiv zu sein. Über die Biologie und Lebensweise der neuen Art sei bisher noch nichts bekannt, hieß es.
Studienleiter Huemer, ehemaliger Leiter der Naturwissenschaftlichen Sammlung der Tiroler Landesmuseen und heute ehrenamtlicher Mitarbeiter, warnte indes vor einer aktuell vorherrschenden "globalen Biodiversitätskrise". "Erst ein Bruchteil der weltweiten Artenvielfalt ist wissenschaftlich erfasst. Ein wirksamer Schutz biologischer Vielfalt setzt allerdings voraus, dass Arten überhaupt erkannt, beschrieben und benannt werden", sagte der Forscher. Allein in der Ordnung der Schmetterlinge würden jährlich rund 700 neue Arten entdeckt.
INNSBRUCK - ÖSTERREICH: ++ HANDOUT ++ - FOTO: APA/APA/TLM/Huemer/HUEMER
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