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Mit Bürgerwissenschaft gegen von Trump verursachten Daten-Blindflug

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Das zerstörte Logo der USAID
©AFP, APA, BRENDAN SMIALOWSKI
Mit den dramatischen Einschnitten, die US-Präsident Donald Trump der Entwicklungshilfebehörde USAID verordnet hat, wurden auch zentrale, weltweite Erhebungen von Daten zu Bevölkerungsentwicklung und Gesundheit, vor allem in Ländern des globalen Südens, gestoppt. Wissenschafter beobachten die Pause der "Demographic and Health Surveys" (DHS) schon seit Jahresbeginn 2025 äußerst kritisch. Nun stellt eine Expertengruppe mit Beteiligung des Internationalen Instituts für angewandte Systemanalyse (IIASA) in Laxenburg bei Wien im Fachmagazin "Nature Communications Sustainability" in einem Kommentar einen möglichen Ausweg in den Raum.

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Mit Projekten, in denen Laienforschende unter dem Schlagwort "Citizen Science" eingebunden werden, könnten die drohenden Daten- und Wissenslücken zumindest teils gestopft oder zumindest verkleinert werden. Das sei absolut wichtig, weil durch den Ausfall der DHS-Daten vor allem in Ländern mit mittleren oder niedrigen Einkommen kaum mehr nachvollzogen werden könne, ob die globalen nachhaltigen Entwicklungsziele (Sustainable Development Goals, SDGs) absehbar erreicht werden können. Citizen Science biete "eine wirkungsvolle Möglichkeit, diese Lücke zu schließen und gleichzeitig Menschen direkt in die Thematiken einzubinden, die ihr Leben direkt betreffen", so IIASA-Forscherin und Hauptautorin des Kommentars Dilek Fraisl in einer Aussendung.

Service: https://dx.doi.org/s44458-025-00008-4

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