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Quantentechnologie helfe "extrem", eine große Zahl an Parametern zu verarbeiten, wo klassische Computer an ihre Grenzen stoßen würden. Die Technologie werde aber klassisches Computing nicht ersetzen, sondern ergänzen, ist Göppinger überzeugt. Das Schöne sei, in Zukunft mit allen Technologien nebeneinander arbeiten zu können und jeweils die Technologie einzusetzen, mit der sich ein Unternehmen so flexibel wie möglich aufstellen kann. Dies auch mit Blick auf sich rasch verändernde Marktbedingungen und Lieferketten.
"Wir erwarten, bis 2029 den ersten fehlertoleranten Quantencomputer zur Marktreife zu bringen", sagte Göppinger auf die Frage, bis wann das Realität sein könnte. Damit wären dann die Voraussetzungen für skalierbares Quantencomputing geschaffen.
Quantencomputer sind hochleistungsfähige Rechensysteme, die auf den Prinzipien der Quantenmechanik basieren. Der Quantenvorteil ("quantum advantage") beschreibt den Punkt, an dem ein Quantencomputer eine rechenintensive Aufgabe schneller, energieeffizienter oder präziser löst, als es mit den besten klassischen Supercomputern möglich ist.
Göppinger, die seit 15 Jahren für IBM arbeitet, ist seit heurigem Jahresbeginn Vorsitzende der Geschäftsleitung von IBM Schweiz und Leiterin des Bereichs "Technology". Sie studierte an der ETH Zürich und an der Universität St. Gallen (HSG).
The logo of US firm IBM is pictured on the sidelines of an event to inaugurate IBM's quantum data centre at the IBM Campus in Ehningen, southern Germany, on October 1, 2024. The centre -- located in Ehningen, near Stuttgart, and IBM's first outside the United States -- will allow dozens of European companies and research institutes to gain access to the US firm's quantum systems. (Photo by SILAS STEIN / AFP)





