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Geht es nach dem Ministerium, sollen Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger künftig schneller wissen, wie hoch ihre Gehälter als Lehrerinnen und Lehrer sein werden. Thematisch verantwortlich für Beamtengehälter ist das Bundeskanzleramt.
Klagen über lange Wartezeiten bei Verträgen bzw. Einstufungen durch die Bildungsdirektionen gibt es schon länger, auch voll ausgebildetes Personal ist laut Lehrervertretern davon betroffen. Auch bei der Volksanwaltschaft kennt man Beschwerden wegen der langwierigen Anrechnung von Vordienstzeiten.
Seit zweieinhalb Jahren sind allerdings deutlich mehr Personen davon betroffen als früher: Als Maßnahme gegen den Personalmangel unterrichten mehr Quereinsteiger ohne klassisches Lehramtsstudium, im laufenden Schuljahr waren es 12 Prozent der Neuanstellungen.
In der Gewerkschaft wird die politische Ankündigung, sich um eine weniger komplexe Regelung zu bemühen, begrüßt. Fälle, in denen Lehrer monatelang gar nichts bezahlt bekommen, sind laut GÖD-Chef Eckehard Quin zwar selten. Es handle sich dabei aber klar um Behördenversagen. Vor einigen Jahren sei es sogar vorgekommen, dass Personen trotz Arbeit nicht bei der Krankenversicherung angemeldet waren. "Inakzeptabel, das geht nicht", sagte er im ORF-Radio.






