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2025 war ein durchschnittliches Erdbebenjahr in Österreich

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++ ARCHIVBILD ++ In Österreich wurden im Vorjahr etwas weniger Erdbeben registriert
©APA, dpa, Oliver Berg
Im Vorjahr hat das Stationsnetz des Erdbebendienstes der Geosphere Austria 1.100 Erdbeben in Österreich registriert. 61 davon waren auch für die Bevölkerung spürbar, wie es am Mittwoch in einer Aussendung hieß. Außerdem waren sieben seismische Ereignisse aus dem benachbarten Ausland hierzulande wahrnehmbar. Insgesamt dokumentierte die Geosphere weltweit 9.600 Erdbeben.

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Die Zahl von 68 in Österreich spürbaren Erdbeben liegt laut Seismologin Rita Meurers etwas unter dem Durchschnitt von jährlich 78 Erdbeben in den vergangenen zehn Jahren. "Mit Ausnahme von einzelnen Haarrissen und geringen Verputzschäden verursachten Erdbeben im Jahr 2025 in Österreich keine Gebäudeschäden", sagte die Expertin der Geosphere.

Die beiden stärksten Ereignisse des Jahres hatten jeweils eine Magnitude von 3,2 und wurden in Niederösterreich im Mostviertel bei Scheibbs und im südlichen Wiener Becken bei Neunkirchen gemessen.

Nicht nur die spürbaren, auch die Zahl der instrumentell registrierten Beben lag hierzulande im Jahr 2025 mit 1.100 ebenfalls ein wenig unter dem Mittelwert der vergangenen Jahre. Die Geosphere bekräftigte in diesem Zusammenhang die Bedeutung der kontinuierlichen Erweiterung des Stationsnetzes sowie die Kooperation und den Datenaustausch mit nationalen und internationalen Institutionen für den heimischen Erdbebendienst. Nur so könne eine optimale seismische Überwachung des gesamten Bundesgebiets gewährleistet werden.

Im Vorjahr wackelte die Erde spürbar besonders oft in der Steiermark - ganze 18 Mal. Mehr als die Hälfte dieser Ereignisse fand im Gebiet zwischen Unzmarkt und Judenburg statt. Direkt danach folgt Niederösterreich mit 17 wahrnehmbaren Beben, besonders häufig im südlichen Wiener Becken und im Semmeringgebiet. Mit 14 Mal deutlich seltener als zuletzt bebte es in Tirol. Die stärksten wurden hier in Wörgl und Pfunds mit jeweils einer Magnitude von 3,0 lokalisiert.

Im Bundesländer-Ranking folgten danach Salzburg mit fünf, Kärnten mit drei und Oberösterreich und Vorarlberg mit jeweils zwei verspürten Beben. Aus dem benachbarten Ausland wurden 2025 sieben Erdbeben in Österreich wahrgenommen - mit Epizentren in Italien, Slowenien und Kroatien.

Aus der Bevölkerung kamen im Vorjahr über das Online-Wahrnehmungsformular des Erdbebendienstes der Geosphere und über die App rund 1.600 Berichte. Die meisten Meldungen, ganze 264 Stück, wurden zum Ereignis am 13. Februar in Wörgl gesendet. Die Erschütterungen wurden dabei als deutlich, beunruhigend und teilweise als erschreckend beschrieben. Gebäude sind schwach bis deutlich gerüttelt worden, Gegenstände und Flüssigkeiten bewegten sich.

( S E R V I C E - Mehr Informationen zur Möglichkeit der Meldung von Erdbeben in Österreich unter https://www.geosphere.at/de/daten/citizen-science/erdbeben-melden )

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