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Als bester Film-Hauptdarsteller gewann aber nicht der dafür nominierte DiCaprio, sondern Timothée Chalamet für seine Rolle in "Marty Supreme". Der US-französische Schauspieler richtete sich in seiner Rede an seine "Partnerin seit drei Jahren", Influencerin und Reality-TV-Star Kylie Jenner: "Danke dir für unser Fundament. Ich liebe dich, ich könnte das nicht ohne dich tun." Die Trophäe in der Kategorie der besten Darstellerin räumte die irische Schauspielerin Jessie Buckley für "Hamnet" ab.
Das mit 17 Nominierungen zuvor als Spitzenkandidat gehandelte Vampir-Südstaatendrama "Blood & Sinners" trug insgesamt vier Auszeichnungen nach Hause, darunter für den 20-jährigen Hauptdarsteller Miles Caton als bester Jungschauspieler. Vier Auszeichnungen konnte auch "Frankenstein" verbuchen, das Horrorklassiker-Remake von Guillermo del Toro gewann unter anderem den Preis für den besten Nebendarsteller für Jacobi Elordi in seiner Rolle als Monster. "The Secret Agent", ein in der Zeit der brasilianischen Militärjunta spielendes Drama, entschied die Sparte bester nicht englischsprachiger Film für sich.
Haushoher Gewinner unter den Fernsehproduktionen war die Netflix-Serie "Adolescence". Die in einer einzigen Einstellung erzählte Geschichte einer Mordermittlung unter Jugendlichen gewann als "beste Miniserie". Zudem sahnten die Schauspieler Stephen Graham, Owen Cooper und Erin Doherty jeweils eine Trophäe in den Kategorien bester Hauptdarsteller, bester Nebendarsteller und beste Nebendarstellerin ab.
Die Critics Choice Awards gelten als wichtige Kritiker-Filmpreise. Ausgewählt werden sie von über 500 Mitgliedern der Critics Choice Association (CCA) aus den USA und Kanada. Als Gastgeberin im kalifornischen Santa Monica stand erneut die US-Komikerin Chelsea Handler auf der Bühne.





