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Mountainfilm Graz 2026: Das Bergfilmfestival feiert 40 Jahre mit Nanga-Parbat-Schwerpunkt

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Blick über die Dächer der Grazer Altstadt
Foto:©Unsplash/Leonhard Niederwimmer

Das Programm für Mountainfilm Graz steht, der Ticketverkauf hat begonnen. Zum 40. Festival gibt es eine Jubiläumsschau, einen Schwerpunkt zur Nanga-Parbat-Expedition von 1976 und Gäste wie Leo Dickinson und David Göttler.

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Graz wird im November wieder zum Treffpunkt für Bergsteigerinnen, Abenteurer und Filmschaffende. Mountainfilm Graz findet von 17. bis 21. November 2026 im Congress Graz und im Schubertkino statt, es ist die 40. Ausgabe des Festivals. Am Mittwoch haben die Veranstalter das Programm präsentiert, seit dem 21. Oktober gibt es Karten online, bei Öticket-Vorverkaufsstellen und während des Festivals an der Abendkassa.

Eröffnet wird am Dienstag, 17. November, im Schubertkino am Mehlplatz. Von Donnerstag, 19. November, bis Samstag, 21. November, läuft das Programm in fünf Sälen des Congress Graz, darunter der Stefaniensaal und der Steiermarksaal.

Jubiläumsschau eine Woche vor dem Festival

Das Festival wurde 1986 als internationales Bergfilmfestival in Graz gegründet, seit 2014 trägt es den Namen Mountainfilm Graz. Geleitet wird es seit Beginn von Hans-Robert Schauer. Zum Jubiläum zeigt das Filmzentrum im Rechbauerkino am 10. und 11. November eine Auswahl preisgekrönter Filme aus vier Jahrzehnten.

Zu sehen sind unter anderem „Stone Monkey“ über den Kletterer Johnny Dawes, 1988 als bester Kletterfilm ausgezeichnet, „Mount St. Elias“ des österreichischen Regisseurs Gerald Salmina, bester Abenteuerfilm 2009, und „Cumbre“ von Fulvio Mariani über die erste Solo-Winterbesteigung des Cerro Torre durch Marco Pedrini im Jahr 1985. Am Schlusstag, 21. November, feiert zudem die Dokumentation „40 Jahre Mountainfilm Graz“ von Günter Schilhan im Congress Premiere, der Eintritt ist frei.

Nanga Parbat, Leo Dickinson und Leo Schlömmer

Ein Schwerpunkt gilt dem Nanga Parbat. Gezeigt wird ein historischer Film über die Expedition auf der sogenannten Schell-Route im Jahr 1976, an der Festivalleiter Schauer selbst teilgenommen hat. Dazu kommt „Nanga Parbat: Echoes of Sisyphus“ von Tom Dauer über David Göttler, der die Route 2025 erneut begangen hat und mit dem Gleitschirm abgestiegen ist. Am 19. November spricht Göttler auf der Bühne, auch Mitglieder der Expedition von 1976 werden erwartet.

Gewürdigt werden außerdem der Abenteuerfilmer Leo Dickinson zu seinem 80. Geburtstag, der mit einem Porträt und einem Bühnenauftritt gefeiert wird, und der Bergsteiger Leo Schlömmer zu seinem 90. Geburtstag, unter anderem mit seiner Erstbesteigung des 7.343 Meter hohen Momhil Sar. Weitere Filme erzählen von frühen Arktis-Expeditionen und einer Kletterreise von drei Frauen in Patagonien.

250 Einreichungen und ein Grand Prix

Für den internationalen Wettbewerb wurden laut Festival 250 Filme eingereicht, 79 kamen in die erste Auswahlrunde, 27 davon sind österreichische Produktionen. Mit 34 Filmen ist die Kategorie Natur und Umwelt am stärksten besetzt, dazu kommen Alpinismus und Expeditionen, Sport in Berg- und Naturräumen sowie Menschen und Kulturen. Die Shortlist wird Anfang November online veröffentlicht.

Die Jury mit dem Schauspieler und Bergführer Gerhard Liebmann, der Regisseurin Ruth Deutschmann und dem Kameramann Robert Winkler vergibt den Grand Prix Graz für den besten Film, dazu die Kamera Alpin in Gold in jeder Kategorie, eine Auszeichnung für die beste österreichische Produktion und einen Preis für das beste Debüt. Das Publikum wählt seinen eigenen Favoriten. Die Preisverleihung findet am Samstag, 21. November, um 19 Uhr im Stefaniensaal statt, danach folgt die Lange Nacht des Bergfilms.

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