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Die Auswirkungen auf das Budget durch die beiden Programme beziffert das Sozialministerium von Ministerin Korinna Schumann (SPÖ) in einer Folgenabschätzung mit 43 Millionen Euro jährlich, über die drei Jahre 2027-29 in Summe also 129 Mio. Euro. Die Begutachtungsfrist für das Gesetz, mit dem die Maßnahmen verlängert werden sollen, endet am 9. April.
"Gerade in Zeiten hoher Lebenshaltungs- und Wohnkosten ist es unsere Verantwortung, Menschen gezielt zu unterstützen", sagt Schumann in einem Statement. "Mit unseren Schulstartaktionen entlasten wir Familien spürbar und schaffen faire Bildungschancen für alle Kinder."
Das "Wohnschirm"-Programm soll Wohnungslosigkeit verhindern bzw. beenden. Seit Beginn der Aktion im März 2022 wurde laut der gleichen Folgenabschätzung "in mehr als 15.600 Fällen der Wohnungsverlust durch Übernahme von Mietzinsrückständen bzw. durch Wohnungswechsel abgewendet". Durch das Unterprogramm "Housing First" seien "mehr als 720 wohnungslose Personen unterstützt" worden. Mit den Schulstartaktionen ("Schulstartklar!" und "Schulstartplus!") werden rund 50.000 Schülerinnen und Schüler aus Sozialhilfehaushalten jeweils zu Semesterbeginn bei der Beschaffung von Schulmaterial unterstützt.





