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Verletzte durch Drohnenangriff auf Kiew

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Bei russischen Drohnenangriffen in der Nacht auf Donnerstag auf die ukrainische Hauptstadt Kiew sind nach Behördenangaben zwei Menschen verletzt worden. Eine 79-jährige Frau sei ins Krankenhaus gebracht, eine 89-Jährige ambulant behandelt worden, teilte die Polizei auf Telegram mit. Demnach schlugen die Drohnen im Stadtteil Solomjanka im Westen Kiews ein und beschädigten mehrere Wohnblöcke. Schäden wurden auch aus anderen Stadtvierteln der Drei-Millionen-Metropole gemeldet.

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Unter anderem traf es Wohnhäuser und einen großen Parkplatz. Kiew ist immer wieder Ziel russischer Angriffe aus der Luft. Nach schweren Angriffen auf Energieanlagen sind viele Einwohner von der Strom- und Wärmeversorgung abgeschnitten - dabei herrschen nach wie vor Frosttemperaturen in Kiew.

Russland hat nach ukrainischen Angaben in der Nacht auch die Eisenbahninfrastruktur in der nördlichen Region Sumy angegriffen. Der stellvertretende Ministerpräsident Olexij Kuleba schrieb auf dem Kurznachrichtendienst Telegram, dass bei dem "massiven" Drohnenangriff auch die Energieversorgung der Bahn ins Visier genommen worden sei. "Der Feind versucht, den Zugverkehr zu stoppen", so Kuleba weiter. Er bezeichnete den Angriff als Terrorakt gegen die ukrainische Logistik.

Der russische Machthaber Wladimir Putin hat den Krieg vor knapp vier Jahren befohlen. Derzeit verhandeln in Abu Dhabi russische und ukrainische Delegationen unter amerikanischer Vermittlung über ein Ende der Kampfhandlungen. Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) beklagte in diesem Zusammenhang einmal mehr, dass in Abu Dhabi "Europa nicht mit am Tisch" sitzt und wiederholte ihre Forderung nach einem gemeinsamen Ukraine-Chefverhandler der EU. Dass die Europäische Union "auf die Gespräche anderer angewiesen sei", sei "angesichts der sicherheitspolitischen Tragweite nicht akzeptabel", wurde Meinl-Reisinger in einer Aussendung zitiert.

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