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Van der Bellen bei Fastenbrechen der IGGÖ

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Van der Bellen und Vural brechen das Fasten
©APA, GEORG HOCHMUTH
Die Islamische Glaubensgemeinschaft (IGGÖ) hat am Dienstag ihr traditionelles, interreligiöses Fastenbrechen im Wiener Schloss Cobenzl begangen. An dem "Iftar" nahmen neben Vertretern aller gesetzlich anerkannten Religionsgemeinschaften auch einige Botschafter und Bundespräsident Alexander Van der Bellen teil. IGGÖ-Präsident Ümit Vural nannte dessen Anwesenheit in seiner Ansprache ein "besonderes Zeichen der Anerkennung" und mehr als eine "protokollarische Geste."

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Nach dem Gebetsruf um genau 17.37 beendeten Vural und das Staatsoberhaupt den Fasttag mit der traditionellen Dattelzeremonie, mit der Muslime und Musliminnen weltweit während des Ramadans den "Moment feiern, in dem der Tag in den Abend übergeht", betonte Vural. Durch die Anwesenheit von Van der Bellen, aber auch der evangelischen Bischöfin Cornelia Richter, dem Wiener Gemeinderabbiner Schlomo Hofmeister sowie dem katholischen Militärbischof Werner Freistetter zeige man, dass die Islamische Glaubensgemeinschaft zur Vielfalt stehe.

Vural betonte auch das Verbindende des Ramadans: "Wer zusammen ist, kann kein Fremder sein." Insbesondere in Zeiten der multiplen Krisen sei das wichtig im Kopf zu behalten. Er richtete aber auch mahnende Worte an die Politik: Das Kopftuchverbot für unter 14-jährige Mädchen, bei dem vor zwei Wochen die Aufklärungsphase begonnen hat, müsse jedenfalls auf seine Verfassungstauglichkeit geprüft werden, betonte Vural, der sich schon mehrfach gegen das Verbot ausgesprochen hatte.

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