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Die Zahl werde angesichts der anhaltenden Angriffe vermutlich weiter ansteigen, erklärte der Leiter der UNHCR-Notfallabteilung, Ayaki Ito. Er sprach von einer "besorgniserregenden Eskalation" der humanitären Lage im Iran.
Das UNHCR machte auch auf die Flüchtlinge aus anderen Ländern im Iran aufmerksam, die ebenfalls durch den Krieg vertrieben würden. Dabei geht es laut Ito insbesondere um Familien aus Afghanistan. "Ihre prekäre Lage und ihre begrenzten Unterstützungsnetzwerke machen sie besonders verwundbar."
Das UNO-Flüchtlingshilfswerk betonte mit Blick auf den Iran-Krieg "die Notwendigkeit, Zivilisten zu schützen, den humanitären Zugang aufrechtzuerhalten und die Grenzen für Menschen, die Sicherheit suchen, gemäß den internationalen Verpflichtungen offen zu halten".
Die USA und Israel hatten am 28. Februar mit Luftangriffen den Iran-Krieg begonnen. Bereits am ersten Kriegstag töteten sie den Obersten Führer des Landes, Ayatollah Ali Khamenei, und weitere Mitglieder der iranischen Führung. Der Iran greift seitdem mit Raketen und Drohnen Israel sowie mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Golfregion an.





