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Insgesamt wurden laut Kalaschnyk etwa 30 Objekte getroffen und beschädigt, darunter private Wohnhäuser, größere Wohnblocks, Schulen, ein Kindergarten, Infrastrukturanlagen und Fahrzeuge. Auch die Hauptstadt Kiew selbst ist nach Medienberichten von den Folgen der Attacke betroffen. Wegen Stromausfällen fahren Straßenbahn und Autobusse in mehreren Stadtbezirken nicht.
Die ukrainischen Streitkräfte griffen unterdessen nach russischen Angaben in der Nacht auf Samstag eine Ölraffinerie und einen Hafen in der südrussischen Oblast Krasnodar mit Drohnen an. Beim Beschuss des Hafens Kawkas seien drei Menschen verletzt worden, teilen die Behörden in Krasnodar auf Telegram mit. Ein Serviceschiff und die Pieranlage seien beschädigt worden. Der Hafen wird für den Umschlag von Getreide und Flüssiggas genutzt und liegt an der Straße von Kertsch gegenüber der bereits 2014 von Russland annektierten ukrainischen Halbinsel Krim. Zudem sei in der Afipski-Ölraffinerie nach einem Drohnentreffer ein Feuer ausgebrochen, heißt es in einer separaten Mitteilung der Behörden.
Das russische Verteidigungsministerium teilt zudem mit, es habe in der Nacht 87 ukrainische Drohnen abgeschossen, davon 31 über dem Asowschen Meer und 16 über der Oblast Krasnodar. Das Asowsche Meer ist durch die Straße von Kertsch mit dem Schwarzen Meer verbunden.



