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Tanner: Derzeit keine Gefahr für UNIFIL-Soldaten

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UNO-Einsatz im Süden des Libanon
©APA/APA/AFP/RABIH DAHER
Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) und Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) haben angesichts der verschärften Lage im Nahen Osten am Mittwoch mit dem Kommandanten des österreichischen Kontingents der Auslandsmission UNIFIL im Süden des Libanon telefoniert. Major Markus Wappel habe ihnen versichert, dass die Truppe vor Ort wohlauf sei, teilte Tanner auf Instagram mit. Derzeit bestehe keine Gefahr für die Soldaten.

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Aufgrund der Verschiebung des Konfliktes in den Norden habe die Sicherheitsstufe im Einsatzraum wieder heruntergesetzt werden können. "Zwar ist die Truppe angehalten, die Schutzausrüstung bei sich zu tragen - derzeit besteht aber keine Gefahr für die Mission und für unsere Soldaten vor Ort", ergänzte Tanner. Der Kommandant habe weiters berichtet, dass sie sich auf eine verschärfte Lage einstellen müssten, aber weiterhin im Camp geschützt und gut versorgt seien. "Priorität hat der Schutz unserer Soldatinnen und Soldaten."

176 Angehörige des österreichischen Bundesheers sind aktuell an der UNO-Friedensmission im Süden des Libanon beteiligt. "Der Auftrag der Mission ist es, die Lage vor Ort so gut es derzeit möglich ist, stabil zu halten, die Grenzgebiete abzusichern und die libanesische Armee zur Sicherung der Region als auch die Bevölkerung zu unterstützen", schrieb Tanner, die den Soldaten und Soldatinnen für "diesen herausfordernden Einsatz" dankte. Die Österreicher sind primär für logistische Einsätze wie Transporte, die Bergung und das Instandsetzen von UNO-Fahrzeugen, Treibstoffversorgung und Lagerhaltung zuständig. Der UNO-Sicherheitsrat hatte Ende August beschlossen, dass die Mission Ende 2026 beendet wird. Die UNO-Blauhelme sollen demnach den Libanon wie von Israel und den USA gefordert im Verlauf des Jahres 2027 verlassen.

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