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Das Gesetz war am 10. Dezember in Kraft getreten. Bei Verstößen drohen den Plattformen Geldstrafen von bis zu 49,5 Millionen australischen Dollar (rund 28,5 Millionen Euro). Betroffen sind unter anderem die Meta-Dienste Instagram, Facebook und Threads, Googles YouTube, TikTok, Snapchat und X. Reddit teilte mit, sich an die Vorgaben zu halten, klagt jedoch gegen das Verbot. Die Zahl der gesperrten Konten ist deutlich höher als Schätzungen vor der Einführung des Gesetzes.
Das Vorgehen wird weltweit von Regulierungsbehörden beobachtet. Frankreich, Malaysia und Indonesien haben angekündigt, ähnliche Gesetze einführen zu wollen. Kritiker hatten die Durchsetzbarkeit des Verbots infrage gestellt. Die zuständige Kommissarin, Julie Inman Grant, räumte ein, dass einige Konten von Minderjährigen weiterhin aktiv seien. "Wir erwarten nicht, dass Sicherheitsgesetze jeden einzelnen Verstoß verhindern", sagte sie. Eine Studie mit Experten für psychische Gesundheit soll die langfristigen Auswirkungen des Verbots über mehrere Jahre untersuchen.






