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Im Jahresvoranschlag der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) war noch ein Defizit von 906 Mio. Euro eingepreist worden, in der November-Gebarung ging man dann "nur noch" von minus 546,6 Mio. aus. Auch die Prognose für das laufende Jahr fällt mit minus 431 Mio. Euro bei der ÖGK leicht besser aus als in der letzten Gebarungsvorschau im November angenommen (460 Mio. Euro). Die Aufwendungen der ÖGK lagen 2025 bei 21,4 Mrd. Euro, heuer werden sie laut Prognose auf 22,56 Mrd. Euro ansteigen.
Der ÖGK zufolge zeigen die eingeleiteten Konsolidierungsmaßnahmen "erste Wirkung". Dennoch wachse aber der strukturelle Finanzierungsbedarf durch Rezession, demografischen Wandel und medizinischen Fortschritt weiter, hieß es. Nachdem die ÖGK beitragsfinanziert ist, wirke sich die Konjunktur direkt auf die Beiträge aus, während die Ausgaben weiter steigen. Etwa sei aufgrund des demografischen Wandels mit steigenden Arztbesuchen zu rechnen.
Das gilt freilich auch für alle drei gesetzlichen Krankenversicherungsträger insgesamt. Neben der ÖGK zählen auch noch die SVS und die Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter, Eisenbahnen und Bergbau (BVAEB) dazu. Die Prognose geht in den Folgejahren von einem wachsenden Verlust aus. Während für 2026 noch ein Rückgang des Minus auf 429,8 Mio. angenommen wird, klettert dieses 2027 dann auf rund 713 Mio. Euro, um dann 2028 auf über eine Mrd. anzuwachsen.
Die ÖGK rechnet dabei 2026 mit einem Minus von rund 431 Mio. Euro, 2027 von 687 Mio. Euro und 2028 von 948 Mio. Euro. Bei der BVAEB, die 2025 einen Verlust von 127,4 Mio. erwartet, geht das Minus heuer auf 124 Mio. und 2027 auf 117 Mio. zurück. 2028 steigt es dann laut Prognose auf 174 Mio. Euro.
Durchwegs positiv bilanziert die SVS. Laut vorläufigen Zahlen macht der Gewinn 2025 70,2 Mio. Euro aus, um dann im laufenden Jahr auf 124 Mio. Euro anzuwachsen. 2027 rechnet die SVS mit einem Plus von 91 Mio., 2028 von 64 Mio. Euro.






