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Israels Armee startete weitere Luftangriffe gegen Teheran

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US Präsident Trump und Israels Präsident Netanyahu
©APA/APA/GPO/TRUTH SOCIAL @realDonaldTrump/HANDOUT
Israels Luftwaffe hat in der Nacht auf Samstag weitere Luftangriffe auf den Iran gestartet. Das Militär sprach von einer "breiten Welle" an Attacken gegen Infrastruktur. Iranische Staatsmedien meldeten Explosionen im Westen der Hauptstadt Teheran. Kurz zuvor war Israels Luftabwehr wegen Raketenbeschusses aus dem Iran im Einsatz gewesen. Bald darauf wurde wieder Entwarnung gegeben, Berichte über Verletzte gab es vorerst nicht.

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Die Bevölkerung könne die Schutzräume wieder verlassen, teilte die israelische Armee mit. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hatte zuvor eine weitere Intensivierung der Angriffe seines Landes gegen dessen Gegner in Aussicht gestellt. Für das militärische Vorgehen brauche es vor allem drei Dinge: "erstens Entschlossenheit, zweitens Initiative und drittens List", sagte er am Freitag. Der Feind werde diese Fähigkeiten "noch viel stärker" zu spüren bekommen.

Die USA gehen nach eigenen Angaben von einem Erreichen aller Ziele im Iran in vier bis sechs Wochen aus. Das US-Militär hat im Iran seit Kriegsbeginn vor rund einer Woche nach eigenen Angaben mehr als 3.000 Ziele angegriffen. Die Streitkräfte hätten auch 43 iranische Schiffe zerstört oder beschädigt, teilte das US-Regionalkommando für den Nahen Osten (CENTCOM) auf der Plattform X mit. Erklärtes Ziel des US-Militärs ist es, die gesamte iranische Marine außer Gefecht zu setzen.

Im Iran gibt es neben den Kriegsschiffen des Militärs auch eine Flotte der Revolutionsgarden, die in der Vergangenheit zum Beispiel kleinere Schnellboote eingesetzt haben. In den ersten sieben Tagen des Kriegs hätten sich die Angriffe der US-Streitkräfte neben der iranischen Marine unter anderem auf Hauptquartiere der iranischen Revolutionsgarden (IRGC), auf iranische Luftabwehrsysteme und ballistische Raketen sowie auf Kommandozentren konzentriert, so CENTCOM.

US-Rüstungsunternehmen haben nach Angaben von Präsident Donald Trump zunhterdessen ugestimmt, die Produktion von Waffen zu steigern. Nach einem Treffen mit Vertretern großer US-Rüstungskonzerne teilte Trump auf seiner Plattform Truth Social mit, dass sie zugesagt hätten, die Produktion hoch entwickelter Waffen zu vervierfachen. Dabei blieb allerdings unklar, auf welche Waffen er sich genau bezog und bis wann und wie die Produktionssteigerung in der Praxis umgesetzt werden soll.

Trumps Angaben nach begann die Ausweitung der Produktion bereits vor drei Monaten. Die Herstellung vieler dieser Waffen sei bereits angelaufen, schrieb er. Der US-Präsident betonte, dass bestimmte Munition, die etwa im Iran eingesetzt werde, praktisch unbegrenzt vorhanden sei. Gleichzeitig gab er jedoch an, dass man auch dafür die Bestellungen erhöhe. An dem Treffen mit ihm nahmen unter anderem die Rüstungskonzerne Lockheed Martin und Boeing teil.

Vertreter der US-Regierung haben jüngst mehrfach betont, dass die USA keinen Mangel an Munition hätten. Sie traten damit Befürchtungen einiger Demokraten entgegen, die sich zuletzt besorgt über die große Menge Munition gezeigt hatten, die die USA im Krieg gegen den Iran einsetzen.

Schon vor Beginn des Kriegs im Iran war die Nachfrage nach Rüstungsgütern massiv angestiegen, vor allem aufgrund des russischen Angriffskriegs in der Ukraine. Auch im Gaza-Krieg und bei den vorherigen Angriffen auf den Iran im vergangenen Jahr wurden massiv Waffen und Munition aus US-Produktion verbraucht. Viele Rüstungsunternehmen haben sehr volle Auftragsbücher - und Kunden müssen geduldig sein.

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