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Israelische Bodentruppen gehen weiter gegen Hisbollah vor

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Israel bekämpft die Hisbollah im Süden des Libanon
©MAHMOUD ZAYYAT, AFP, APA
Israelische Bodentruppen gehen im Südlibanon weiter gegen die mit dem Iran verbündete Hisbollah-Miliz vor. Dutzende Milizionäre seien getötet worden, teilte die Armee mit. Zudem seien Waffenlager, ein Kommandozentrum und Beobachtungsposten der Hisbollah zerstört worden. Die Hisbollah liefert sich nach eigenen Angaben im Südlibanon "direkte" Kämpfe mit Israels Armee. Die Kämpfe in der südlibanesischen Stadt Chiam seien seit Samstagabend im Gange und dauerten an, so die Miliz.

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Es seien "leichte und mittelschwere Waffen sowie Raketengeschosse" zum Einsatz gekommen. Zudem griff die Hisbollah nach eigenen Angaben israelische Streitkräfte in drei Grenzdörfern an.

Das Nordkommando der israelischen Armee setzt unterdessen nach eigenen Angaben Vorbereitungen fort, kommende Woche weitere Truppen aufzunehmen. Nach Darstellung des Nachrichtenportals "Axios" will Israel das gesamte Gebiet südlich des Litani-Flusses einnehmen, um die militärische Infrastruktur der Hisbollah zu zerschlagen. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron forderte erneut ein Ende der gegenseitigen Angriffe zwischen Israel und der Hisbollah.

Der Iran hat unterdessen in der Nacht auf Sonntag erneut Raketen auf Israel abgeschossen. Nach Angaben des israelischen Militärs kam es im Zentrum des Landes zu einem Einschlag. Möglicherweise handle es sich um herabgefallene Trümmerteile infolge des Abfangens eines Geschosses, berichtete die "Times of Israel". Zwei Menschen seien laut Rettungsdienst leicht verletzt worden.

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