von
Die Echtheit der Aufnahmen ließ sich zunächst nicht verifizieren. Unterdessen rief Reza Pahlavi, Sohn des 1979 gestürzten Schahs, zu Protesten in der Hauptstadt auf. In einem Post auf der Plattform X forderte er eine "millionenfache Präsenz" der Menschen in Teheran und die "Errichtung von Straßensperren auf Schlüsselachsen und Hauptverkehrsstraßen." Pahlavi lebt im Exil. Wie viel Einfluss er auf die Proteste hat, ist unklar. Die iranische Opposition im Ausland gilt als zerstritten und zersplittert.
In anderen Landesteilen gingen die Proteste Berichten zufolge weiter. Auch die staatliche Nachrichtenagentur IRNA berichtete über Demonstrationen unter anderem in Ghom, Marvdasht, Mashhad und Hamedan. Zuletzt war es vor allem auf dem Land zu heftigen Ausschreitungen und Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten gekommen. Mindestens zehn Menschen kamen laut Menschenrechtsaktivisten bisher ums Leben.