2,46 Millionen ausgelieferte Fahrzeuge weltweit – E-Modelle treiben Wachstum, Europa und USA kompensieren schwächere Nachfrage in China.
Die BMW Group ist im Geschäftsjahr 2025 weiter gewachsen: Weltweit wurden 2.463.715 Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert – ein leichtes Plus von 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders elektrifizierte Modelle erwiesen sich als Wachstumstreiber und sorgten für eine starke Performance in den Kernmärkten, insbesondere in Europa und den USA.
Elektrifizierte Modelle als Wachstumstreiber
Im Gesamtjahr 2025 setzte die BMW Group 642.087 elektrifizierte Fahrzeuge ab, was einem Absatzzuwachs von 8,3 Prozent entspricht. Darunter befanden sich 442.072 vollelektrische Fahrzeuge (BEV), die weltweit für ein leichtes Wachstum sorgten.
Besonders dynamisch entwickelte sich der Markt in Europa: Hier stieg der Absatz vollelektrischer Fahrzeuge um 28,2 Prozent. Inzwischen liegt der BEV-Anteil am Gesamtabsatz in Europa bei rund einem Viertel, der kombinierte Anteil aus BEV und Plug-in-Hybriden sogar bei über 40 Prozent.
Damit bestätigt sich der technologieneutrale Ansatz der BMW Group: Ein breites Angebot an Antriebsvarianten über alle relevanten Segmente hinweg findet weiterhin hohe Akzeptanz bei den Kunden.
CO₂-Ziele im Blick: Elektromobilität als Schlüssel
Mit dem wachsenden Anteil elektrifizierter Fahrzeuge nähert sich die BMW Group ihrem CO₂-Flottenziel in der EU für 2025 planmäßig. Jochen Goller, Mitglied des Vorstands der BMW AG, zuständig für Kunde, Marken und Vertrieb, betonte, dass die BMW Group in einem anspruchsvollen Umfeld mehr Fahrzeuge verkauft habe als im Vorjahr und insbesondere bei elektrifizierten Modellen eine starke Nachfrage verzeichne.
Für 2026 sieht er insbesondere in Europa ein Jahr im Zeichen der NEUEN KLASSE. Parallel bereitet das Unternehmen eine breite Modelloffensive vor: Unter anderem werden neue Generationen des BMW X5, BMW 3er und BMW 7er eingeführt. Insgesamt will die BMW Group bis 2027 mehr als 40 neue und überarbeitete Modelle mit unterschiedlichen Antriebsvarianten auf den Markt bringen.
Markenentwicklung: BMW, MINI, Rolls-Royce und BMW Motorrad
Die Kernmarken der BMW Group entwickelten sich 2025 differenziert:
BMW lieferte 2.169.761 Fahrzeuge aus und verzeichnete damit einen moderaten Rückgang von 1,4 Prozent. Dank eines breit gefächerten, technologieübergreifenden Portfolios konnte die Marke ihre Segmentführerschaft behaupten und in den Regionen Europa, Amerika und Teilen Asiens zulegen. Die schwächere Nachfrage in China wurde dadurch weitgehend kompensiert.
Die BMW M GmbH erzielte mit 213.457 ausgelieferten Fahrzeugen einen neuen Absatzrekord und ein Plus von 3,3 Prozent.
MINI blickt auf ein besonders starkes Jahr zurück: Mit 288.290 ausgelieferten Fahrzeugen legte die Marke um 17,7 Prozent zu. Ein wichtiger Meilenstein: 2025 wurde der 100.000. vollelektrische MINI an eine Kundin bzw. einen Kunden übergeben. Damit war mehr als jeder dritte ausgelieferte MINI vollelektrisch.
Rolls-Royce lieferte im Gesamtjahr 5.664 Fahrzeuge aus und lag damit leicht 0,8 Prozent unter dem Vorjahresniveau.
BMW Motorrad übergab 202.563 Motorräder und Scooter an Kunden, was einem Rückgang von 3,7 Prozent entspricht.
Regionale Entwicklung: Europa und Amerika kompensieren China
Während die Nachfrage in China 2025 gedämpft blieb, konnte die BMW Group in anderen Regionen zulegen. Vor allem Europa und die USA sorgten für einen stabilen Absatz und für deutliche Zuwächse bei elektrifizierten Fahrzeugen.
Die Ergebnisse zeigen, dass die Premium-Mehrmarken-Strategie und der technologieneutrale Ansatz – von Verbrennern über Hybride bis hin zu vollelektrischen Fahrzeugen – eine hohe Flexibilität im globalen Neue Klasse und Modelloffensive bis 2027
Mit Blick auf die kommenden Jahre setzt die BMW Group konsequent auf Elektrifizierung, Digitalisierung und Effizienz. Die Einführung der NEUEN KLASSE ab 2026, der Ausbau des Angebots an vollelektrischen Fahrzeugen und eine umfangreiche Modelloffensive sollen die Position des Unternehmens im globalen Premiumsegment weiter stärken.
Der steigende Anteil elektrifizierter Fahrzeuge, die robuste Entwicklung der Marken und die starke Nachfrage in Europa und Amerika unterstreichen: Die BMW Group sieht sich strategisch gut aufgestellt, um auch in einem herausfordernden Marktumfeld profitabel zu wachsen.


