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Rund 1.000 Gäste waren in die Walentowski Galerien gekommen, um gut 200 Werke von Lindenberg - allesamt knallbunt und oft im Karikaturstil - zu sehen. Es gibt seltene Unikate, großformatige Drucke auf Leinwand, Arbeiten in Postergröße, handsignierte Siebdrucke, Originale auf Papier - zu haben für vier- und fünfstellige Bereiche. In Anlehnung an seine Songs heißen seine Werke "Sie spielte Cello", "Hinterm Horizont" oder "Ich mach mein Ding" - und immer blitzt ein Augenzwinkern durch die Bilder.
Beim Rundgang durch die Galerie habe er gestaunt, wie viele Bilder er gemalt habe, scherzte der Künstler: "Wenn ich die Knete hätte, würde ich mir selber welche davon kaufen". Vor vielen Jahren habe er ein paar Songs bebildern wollen "und dann ging das richtig ab mit der Malerei". Später am Abend gab es ein paar Songs der Panikrocker wie "Hinterm Horizont", auch mal begleitet von einem Düsseldorfer Kinderchor.
Die Ausstellung verstehe sich als eine "Verbeugung vor 80 Jahren Panik-Power", erläuterte die Galerie. Lindenberg sei einer der prägendsten Persönlichkeiten der deutschen Kunstgeschichte, seine Werke "mit Hut, Humor und Haltung" seien unverkennbar. Die Schau unter dem Motto "Keine Panik in Werl – Das Udo Lindenberg Universum" wird ab Montag für die Öffentlichkeit geöffnet.
Am 17. Mai wird die Deutschrock-Ikone also 80 Jahre alt. Kurz davor soll ein "Tribute-Album" erscheinen: Prominente Wegbegleiter wie Peter Maffay oder Inga Humpe interpretieren seine Songs in "We love Udo" neu. Und ein Best-Of-Album mit Stücken aus seinen 40 Studioalben ist geplant. In seiner Wahlheimat Hamburg ist zu seinem Leben und Werk gerade eine Ausstellung angelaufen.
11.04.2026, Nordrhein-Westfalen, Werl: Udo Lindenberg, Panikrocker und Maler, eröffnet die Ausstellung seiner Werke unter dem Motto «Keine Panik in Werl – Das Udo Lindenberg Universum». Im Mai wird der Künstler 80 Jahre alt. Foto: Christoph Reichwein/dpa +++ dpa-Bildfunk +++






