Ein Blick in Rasmus Munks preisgekröntes Restaurant „Alchemist“ in Kopenhagen.
©Photo Claes Bech PoulsenVon Kopenhagen bis ins Baskenland, von München bis ans spanische Atlantikufer: Top-Restaurants wie das „Alchemist“ oder „De Librije“ prägen die europäische Spitzenküche – und sind Pilgerorte für Foodies.
Europa ist nach wie vor das Epizentrum der Fine-Dining-Szene. Ranglisten wie „The World’s 50 Best Restaurants“ und das OAD-Europe-Ranking (Opinionated About Dining) werden von europäischen Adressen dominiert – mit einem klaren Schwerpunkt in Skandinavien, Spanien, Deutschland und der Schweiz.
Alchemist, Kopenhagen (Dänemark)
Rasmus Munks „Alchemist“ führt das OAD-Europe-Ranking an und gilt als eines der radikalsten Restaurants der Welt: Multi-Sense-Menü, politisch aufgeladene Gerichte, hochpräzise Technik. Ein Küchenlabor, das eher an Kunstperformance erinnert als an klassisches Dinner.
Etxebarri, Atxondo (Spanien)
Im baskischen Hinterland perfektioniert Victor Arguinzoniz das Spiel mit Feuer. Fast alles kommt vom Grill, aber in einer Feinheit, die Etxebarri seit Jahren in den Spitzenregionen der globalen 50-Best-Listen hält.
Frantzén, Stockholm (Schweden)
Björn Frantzén kombiniert nordische Produktküche mit japanischer Präzision. Sein Restaurant taucht regelmäßig unter den weltweiten Top Ten auf und ist mit drei Michelin-Sternen dekoriert – ein Hotspot für alle, die „New Nordic“ auf höchstem Niveau erleben wollen
JAN, München (Deutschland)


„JAN“-Chef Jan Hartwig
© IMAGO / Emmanuele ContiniJan Hartwig hat sich mit „JAN“ im Rekordtempo an die europäische Spitze gekocht. Das Restaurant steht in den OAD-Listen weit vorn und ist im Michelin-Universum mit drei Sternen ausgezeichnet – moderne Hochküche mit deutscher Handschrift, weit weg vom alten Fine-Dining-Schwulst.
Schloss Schauenstein, Fürstenau (Schweiz)
In einer Bündner Schlosskulisse inszeniert Andreas Caminada eine Küche, die Regionalität und Eleganz verbindet. Drei Michelin-Sterne und Topplatzierungen in europäischen Rankings machen das kleine Fürstenau zum großen Ziel für Gourmet-Reisende.
DiverXO, Madrid (Spanien)


„DiverXO“-Küchenchef David Muñoz
David Muñoz’ „DiverXO“ ist wild, laut, maximal verspielt – aber technisch brillant. Das Drei-Sterne-Restaurant gilt als eines der kreativsten Projekte Europas und schafft regelmäßig spektakuläre Sprünge in internationalen Bestenlisten.
De Librije, Zwolle (Niederlande)
Jonnie Boer zeigt, wie radikal regional niederländische Küche sein kann – und wie elegant. Drei Michelin-Sterne, hohe Platzierungen in europäischen Rankings und eine extrem treue Stammkundschaft machen De Librije zum Klassiker der europäischen Fine-Dining-Landschaft.






