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Sprich: Nach und nach wird der Vorrat im Alltag aufgebraucht und wieder erneuert. Das funktioniert nach diesem Prinzip: "Man stellt die neuen Sachen nach hinten und die alten nach vorn", so die Expertin. Wenn man etwas nutzt, greift man so automatisch das heraus, was schon länger lagert.
Ideal sei, einen Vorrat für zehn Tage im Haus zu haben. Aber: "Was nicht geht, geht nicht. Lieber ein bisschen lagern als gar nichts", sagt Gizewski. "Hat man keinen Keller oder Abstellraum, bleibt nur die pragmatische Lösung, von zehn auf drei Tage zu gehen oder so viel in die Kästen zu räumen, wie hineinpasst."
Was sollte man an Lebensmitteln konkret lagern? Es gibt online einen Vorratskalkulator - nach Eingabe der Anzahl von Personen und Tagen stellt er eine Liste von Lebensmitteln und deren Mengen zusammen. "Das sind natürlich nur Vorschläge, diese kann man variieren nach eigenen Lebens- und Geschmacksgewohnheiten", sagt Gizewski. Auch eine Vorratstabelle für Vegetarier findet man online.
Auf jeden Fall gehört in einen Vorrat Mineralwasser, zwei Liter pro Tag und Person, berechnet der Kalkulator. Auch Konserven jeglicher Art lassen sich gut länger lagern. Neben Obst und Gemüse gehören dazu etwa auch Fisch und Wurst in Dosen oder Gläsern. Am besten sind solche Produkte, die sich gut ohne Warmmachen essen lassen.
Als Getreideprodukte bieten sich Knäckebrot, Zwieback und Haferflocken an. Milch oder Frischkäse gibt es ebenfalls als länger haltbare Varianten. "Auch Eier sind eine gewisse Zeit lagerfähig", sagt Gizewski. Ebenso lassen sich Margarine oder Speiseöl einige Zeit im Vorrat aufbewahren.
ILLUSTRATION - Clever haushalten: Idealerweise hat man für Notfälle einen Vorrat für zehn Tage parat. (zu dpa: «Hamstern mit System: Lebensmittelvorrat anlegen für Notfälle») Foto: Christin Klose/dpa-tmn - Honorarfrei nur für Bezieher des dpa-Themendienstes +++ dpa-Themendienst +++





