von
Wenn das Gehirn Geräusche als störend bewertet, wird das Stresssystem aktiviert. Der Körper schüttet Cortisol aus, Puls und Blutdruck steigen, die Muskulatur verkrampft. Besonders betroffen sind Nacken und Schultern. Das kann laut der AGR auf Dauer sogar zu Rückenschmerzen führen.
Lärmschutz im Büroalltag gehört laut der Aktion deswegen zur Ergonomie wie ein guter Stuhl oder ein höhenverstellbarer Schreibtisch. Der Ball liegt dabei vor allem auf Arbeitgeberseite, indem etwa Bereiche geschaffen werden, wo man konzentriert arbeiten, vertraulich telefonieren oder sich kurz erholen kann.
- Was können Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer selbst tun? Diese drei Tipps gibt die AGR:
- Störende Hintergrundgeräusche zum Beispiel mit Noise-Cancelling-Kopfhörern ausblenden.
- Möglichst in geschlossenen Räumen Telefonate führen oder Meetings abhalten.
- Regelmäßig kurze Pausen machen und sich bewegen, um Stress abzubauen und verspannte Muskeln zu lockern. Und wenn es nur einmal pro Stunde ein kurzer Gang vor die Tür ist.
DRESDEN - DEUTSCHLAND: ++ ARCHIVBILD ++ (ARCHIVBILD VOM 22.6.2021) - FOTO: APA/APA/dpa/gms/Sebastian Kahnert/Sebastian Kahnert






