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Investor Elliott baut Anteil an Norwegian Cruise Line auf

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Der aktivistische Investor Elliott hat sich einem Zeitungsbericht zufolge im großen Stil bei der Kreuzfahrtreederei Norwegian Cruise Line eingekauft. Elliott halte inzwischen mehr als zehn Prozent der Anteile und wolle auf Veränderungen bei dem Unternehmen drängen, berichtete das "Wall Street Journal" (WSJ) unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.

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Dem Bericht zufolge hat Elliott Adam Goldstein, den ehemaligen Präsidenten des Rivalen Royal Caribbean, als möglichen Kandidaten für den Verwaltungsrat angesprochen. Ziel des Investors sei es, sowohl die Finanzkraft als auch das Kundenerlebnis bei der Kreuzfahrtreederei zu verbessern. Norwegian Cruise Line hatte zuletzt mit Kostenproblemen und einer schwächelnden Nachfrage zu kämpfen, während Konkurrenten wie Royal Caribbean und Carnival von einer hohen Reisenachfrage und gestiegenen Ticketpreisen profitierten.

Nach einer Gewinnwarnung hatte Norwegian Cruise Line mit Sitz in Miami in der vergangenen Woche einen Führungswechsel vollzogen und den ehemaligen Subway-Chef John Chidsey zum neuen Konzernlenker ernannt. Im Jahr 2025 war der Aktienkurs um mehr als 13 Prozent gefallen.

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