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Sommertourismus lebt von Stammgästen

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Viele kommen zum Wandern in den Bergen
Der heimische Sommertourismus lebt zu einem Gutteil von Stammgästen. Der Anteil der Urlauberinnen und Urlauber, die mindestens einmal in der Saison kommen, betrug zuletzt 66 Prozent, zeigt eine Gästeerhebung der nationalen Tourismusmarketing-Organisation Österreich Werbung (ÖW) mit Daten zum Vorjahressommer. Die meisten Reisenden kamen aus Deutschland (44 Prozent) und Österreich (29 Prozent). Mit großem Abstand dahinter folgten die Niederländer (5 Prozent) auf Platz drei.

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Auf Urlauberinnen und Urlauber aus Österreich entfiel vergangenen Sommer sogar ein Stammgäste-Anteil von 87 Prozent. Die Deutschen sind zu 68 Prozent Stammgäste und liegen damit ebenfalls über dem Durchschnitt. Darauf ausruhen kann sich die Branche freilich nicht. Denn auch andere Destinationen in der Nähe - wie etwa Italien - locken mit Gastfreundlichkeit, guter Kulinarik und schöner Natur. An Österreich lieben die Reisenden vor allem die Berge (50 Prozent), aber die Landschaft generell (36 Prozent) sowie das Angebot an Wanderwegen (25 Prozent).

Das Durchschnittsalter der Gäste ist eher hoch. Im Vorjahr waren die Sommergäste laut elektronischer ÖW-Erhebung unter rund 24.000 Urlauberinnen und Urlaubern 52,4 Jahre alt. Für die Hotelsuche begaben sich über 70 Prozent ins Internet - 36 Prozent verwendeten Suchmaschinen und 35 Prozent Reise- bzw. Buchungsplattformen. Fast zwei Drittel (63 Prozent) buchten dann aber direkt beim Gastgeber und nur 22 Prozent bei Plattformen bzw. Reisebüros oder Reiseveranstaltern online.

Im Schnitt gaben die Touristinnen und Touristen pro Tag 193 Euro (ohne Anreise) aus. Deutlich darunter lagen die Ausgaben der Reisenden aus Österreich mit 185 Euro und auch jener aus Deutschland mit 169 Euro.

Die Deutschen kommen zu 80 Prozent zum Wandern nach Österreich - die meisten buchen am liebsten eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus (30 Prozent). Die Gäste aus Österreich entscheiden sich am öftesten für ein 4-Stern-Hotel (38 Prozent).

Auch über alle Reisenden hinweg waren 4-Stern-Hotels mit einem Anteil von 31 Prozent am gefragtesten. 23 Prozent mieteten für ihren Sommerurlaub eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus, 16 Prozent eine 3-Stern-Bleibe und nur 3 Prozent ein 5-Stern-Hotel. Bei Letzteren gab es einen leichten Anstieg der Nachfrage, bei den 3-Stern-Hotels einen Rückgang.

Ein relativ kleiner Anteil urlaubt am Campingplatz (6 Prozent), in Privatquartieren mit weniger als zehn Betten (4 Prozent), am Bauernhof (2 Prozent) oder unentgeltlich bei Freunden oder Verwandten (2 Prozent). Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer verringerte sich im Jahresabstand geringfügig von 6,9 auf 6,8 Übernachtungen.

Die meisten Sommergäste (72 Prozent) reisten im Vorjahr mit dem Auto an, 14 Prozent mit dem Zug und 8 Prozent mit dem Flugzeug. Bei Bahn und Flieger gab es leichte Zuwächse, Pkw-Anreisen gingen etwas zurück. 3 Prozent kamen mit dem Wohnmobil.

Für den heurigen Sommer rechnet die Österreich Werbung laut jüngster Umfrage mit bis zu 24 Millionen Urlauberinnen und Urlauber - das wären um 2 Millionen mehr als im Vorjahr.

Für die Erhebung zum Sommer 2025 wurden laut ÖW im Rahmen des Tourismus-Monitor Austria (T-MONA) rund 24.100 Interviews geführt. Da keine Quelle für Strukturdaten über die Grundgesamtheit aller Österreich-Urlaubenden existiert und die Befragung ausschließlich online durchgeführt wird, erhebt T-MONA den Angaben zufolge keinen Anspruch auf Repräsentativität. Der Monitor ist ein Kooperationsprojekt der ÖW mit den neun Landestourismusorganisationen unter Beteiligung von österreichischen, das vom Marktforschungsunternehmen Manova umgesetzt wird.

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