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Der Krieg zwischen den USA, Israel und dem Iran verunsichert Passagiere und dämpft die Nachfrage für den Sommer. Für das dritte Quartal sind nach Angaben von Easyjet bisher 63 Prozent der Tickets verkauft nach 65 Prozent im Vorjahr. Kunden mieden derzeit Ziele wie die Türkei, Ägypten und Zypern. Dagegen gebe es eine starke Nachfrage nach Inlandsflügen und Zielen im westlichen Mittelmeerraum. Die Kunden buchten zudem kurzfristiger. Die weitere Entwicklung der Sommerbuchungen hänge davon ab, was in den kommenden ein bis zwei Wochen im Nahen Osten geschehe, sagte EasyJet-Chef Kenton Jarvis.
Die Kerosinpreise sind in den vergangenen Wochen kriegsbedingt auf bis zu 200 Dollar (169,78 Euro) pro Barrel (159 Liter) gestiegen. Zwar hat sich EasyJet für den Sommer zu 70 Prozent gegen Preisschwankungen beim Treibstoff abgesichert, wie Jarvis sagte, die Volatilität wirke sich jedoch auf die ungesicherten Mengen aus. Im März seien dadurch Mehrkosten von 25 Mio. Pfund entstanden. Hinzu kämen 30 Mio. Pfund für höhere rechtliche Rückstellungen. Sollten die Treibstoffkosten länger auf diesem hohen Niveau bleiben, werde dies branchenweit zu steigenden Ticketpreisen führen, warnte der Manager.
MILAN - ITALIEN: FOTO: APA/APA/AFP/STEFANO RELLANDINI




