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Skurrile und lustige Bauernregeln

Diese alten Weisheiten über das Wetter sind zum Schmunzeln

Kühe grasen auf einer Almwiese. © Bild: Thinkstock

In so mancher Bauernregel steckt ein Körnchen Wahrheit, doch einige Weisheiten lassen uns einfach nur schmunzeln. Wir haben zehn der lustigsten und skurrilsten Bauernregeln für Sie zusammengesucht.

THEMEN:

1. "Kräht der Hahn auf dem Mist, ändert sich's Wetter - oder's bleibt wie es ist."
Eine bekannte Bauernregel, die alles und nichts bedeuten kann. Bei dieser Wettervorhersage kann man jedenfalls nur schwer daneben liegen.

2 . Ist’s im Februar zu warm, friert man zu Ostern bis in den Darm.
Diese Regel verdeutlicht sehr anschaulich, wie kalt es hin und wieder selbst zu Ostern noch werden kann. Allerdings bewahrheitet sich die Regel nur zufällig. Ein statistischer Zusammenhang zwischen einem warmen Februar und kalten Ostern konnte bisher nicht hergestellt werden.

3. Im Februar müssen die Stürme fackeln, dass dem Ochsen die Hörner wackeln.
Besonders stürmisches Wetter im Februar wurde von den Bauern als gutes Zeichen gewertet. Denn dann wird das restliche Jahr laut alter Weisheit ein gutes Bauernjahr mit reichlich Ernte.

4. April und Weiberwill ändern sich schnell und viel.
Diese Bauernregel vergleicht den launischen Monat April mit dem Gemüt der Frauen. Inwieweit diese Regel zutrifft, muss wohl jeder "Bauer" für sich selbst entscheiden.

5. Hört Waltraud nicht den Kuckuck schrein, dann muss er wohl erfroren sein.
Eine alte Weisheit, die sich auf den 9. April, den Tag der Heiligen Waltraud von Mons, bezieht und auf einen Kälteeinbruch im April anspielt. Viele Bauernregeln sind nicht nur durch die Beobachtung der Witterung entstanden, sondern beziehen sich auch auf das Verhalten der Pflanzen- und Tierwelt.

6. Sind Philippus und Jakobus nass, hat der Bauer großen Spaß.
Der 1. Mai, ursprünglich wurde an dem Tag das Fest der heiligen Apostel Philippus und Jakobus gefeiert, gilt laut Bauernregeln als entscheidender Wetterlostag: Regnet es am 1. Mai, so darf man auf eine gute Ernte hoffen.

7. Urban, lass’ die Sonne scheinen, damit wir nicht beim Weine weinen
Vor allem die Weinbauern bitten am Urbanstag (25. Mai) um gutes Wetter, damit die Weinlese im Herbst reichlich ausfällt.

8. Herrscht am Abend Sonnenschein, wird er nicht von Dauer sein.
Ähnlich wie die Weisheit vom "Hahn am Mist" ist diese Regel wohl nicht ganz so ernst zu nehmen.

9. Rieselt nur ein kurzer Schauer, ist der Regen nicht von Dauer.
Auch auf diese Weisheit wäre man vielleicht auch ohne Bauernregel gekommen.

10. Wird es Frühling da und dorten, riecht es streng von den Aborten.
Der Frühling dürfte wohl früher nicht nur Blütenduft mit sich gebracht haben, sondern auch die Plumpsklos wieder stärker ins Gedächtnis der Leute gerufen haben.

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