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Autofahren: So schalten Sie richtig! [5 Tipps]

Getriebe schonen - Autofahren: So schalten Sie richtig! [5 Tipps] © Bild: Shutterstock

Während die Automatik das sorglose Dahingleiten möglich macht, steht die Gangschaltung für die direkte Kommunikation zwischen Mensch und Mechanik. Aber Vorsicht: Wenn Autofahrer bei der Handschaltung nicht auf einen schonenden Umgang achten, können schnell schwere Schäden entstehen, deren Reparatur teuer wird.

Fehler #1: Fuß auf der Kupplung lassen

Besonders Fahranfänger neigen dazu, den Fuß zu lang auf dem Kupplungspedal stehen zu lassen. Viele sind sich unsicher und warten daher ab, um sicher zu gehen, dass sie den richtigen Gang gewählt haben. Leider ist dieses Verhalten sehr schlecht für die Kupplung. Es ist ratsam, das Kupplungspedal nur kurz zu betätigen, wenn es wirklich nötig ist. Die starke Reibung, die beim Kuppeln erzeugt wird, sorgt sonst für einen hohen Verschleiß und eine kürzere Lebensdauer deiner Kupplung.

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Fehler #2: Im hohen Gang bei niedriger Drehzahl beschleunigen

Das Durchbeschleunigen bei niedrigen Drehzahlen – also beispielsweise bei 50 km/h und im fünften Gang – schadet zwar nicht der Kupplung, aber umso mehr dem Motor. Wer nämlich im hohen Gang, aber niedriger Drehzahl auf's Gas tritt, erhöht schlagartig den Druck auf den gesamten Antriebsstrang. Ein guter Vergleich ist das Fahrrad: Wer schon einmal im hohen Gang anfahren wollte, hat gemerkt, gegen welche Kräfte er arbeiten muss. Ähnlich verhält es sich beim Auto.

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Fehler #3: Gang an der Ampel eingelegt lassen

An der Ampel immer den Gang rausnehmen und die Kupplung loslassen. Der Grund: Wer beim Warten an der Ampel den Gang eingelegt lässt und die Kupplung getreten hält, beansprucht das Ausrücklager. Dieses Kugellager ist ein Verschleißteil und eigentlich nur dafür gedacht ist, das Ein- und Auskuppeln bzw. das Wechseln der Gänge während der Fahrt zu ermöglichen. Zur Erneuerung des Ausrücklagers muss meist das Getriebe ausgebaut werden - das ist besonders teuer und kostet mindestens einen Werkstatttag.

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Fehler # 4: Hand auf der Gangschaltung lassen

Die Hand während der Fahrt auf dem Schaltknauf abzulegen, ist schädlich für das Getriebe. Warum ist das so? Der Druck der Hand verhindert, dass das Schaltgestänge frei arbeiten kann. Dies kann zu einem früheren Verschleiß des Getriebes führen. Welche Kräfte unter dem Ganghebel arbeiten, lässt sich gut an der Bewegung des Schalthebels beim Gasgeben oder Gaswegnehmen ablesen. Wer diesen Ratschlag für ein Ammenmärchen hält: Es gehören sowieso immer beide Hände ans Lenkrad.

Im Video: Fahrsicherheits-Tipps vom Profi

© Video: News.at

Fehler #5: Beim Stehenbleiben am Berg die Kupplung schleifen lassen

Eine Kupplung stellt die mechanische und TRENNBARE Verbindung zwischen Motor und Getriebe dar. Es geht es darum, ein drehendes Teil von einem still stehenden zu trennen. Das "Schleifen lassen" bedeutet mechanisch gesehen, dass zwei Scheiben, die aufeinander gepresst sind, durch das Treten auf die Kupplung getrennt werden. Dieser Vorgang geschieht über das Ausrücklager (siehe Fehler #3).

Besser die Bremse benutzen

Soweit so gut. Richtig schlimm wird es, wenn durch das "Schleifen lassen" der Kupplung am Hang das Fahrzeug "gehalten wird". Hier reiben dann zwei Scheiben aufeinander und die Energie zum Halten des Fahrzeugs kommt aus der Reibung. Dabei wird die Kupplung sehr schnell abgenutzt. Daher immer Bremse oder Handbremse nutzen, denn dafür sind sie ja gemacht!

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Kommentare

Roland Mösl

An der Ampel hat man grundsätzlich den Motor ausgeschaltet und den 1. Gang eingelegt.

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