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Der Rückgang im vergangenen Jahr zeigt sich in der "Offene-Stellen-Quote", sprich dem Anteil der offenen Stellen an allen verfügbaren Stellen. Diese lag mit 3,2 Prozent im Jahresschnitt um 0,8 Prozentpunkte unter dem Vorjahresschnitt. Die meisten offenen Stellen gab es 2025 mit 82.200 im Handel und Dienstleistungsbereich, gefolgt vom produzierenden Bereich mit 34.900 sowie dem öffentlichen und sozialen Bereich mit 22.800 Vakanzen.
Beinahe unverändert hoch lag der Anteil an ausgeschriebenen Vollzeitstellen (82,5 Prozent). Eine leichte Steigerung zeichnete sich dabei beim Bruttoeinkommen für die potenziellen Beschäftigten ab: So waren 24,1 Prozent der Stellen mit mehr als 3.100 Euro ausgeschrieben (2024: 21,7 Prozent) und bei 29,7 Prozent lag das voraussichtliche Bruttoeinkommen zwischen 2.400 und 3.100 Euro (2024: 27,9 Prozent).
Für einen großen Teil der offenen Stellen (40,1 Prozent) war laut Arbeitgebern ein Pflichtschulabschluss ausreichend, rund 30 Prozent wünschten sich einen Lehrabschluss. Etwas mehr als ein Fünftel der Stellen erforderte entweder Matura (10,9 Prozent) oder einen darüber hinausgehenden Abschluss (11,8 Prozent). Bei gut 9 Prozent der Vakanzen handelte es sich um Lehrstellen.
