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In der Erklärung ging sie nicht darauf ein, dass die Emirate am Dienstag inmitten der Energiekrise überraschend ihren Austritt für den 1. Mai verkündet hatten.
In den vergangenen Monaten waren die Produktionsziele für April und Mai um jeweils 206.000 Barrel angehoben worden. Davon waren 18.000 Barrel für die Emirate bestimmt, die nun im jüngsten Anstieg fehlen.
Aktuelle Entscheidungen der Opec+ seien aber unerheblich, solange die Meeresenge von Hormuz infolge des Iran-Kriegs als wichtige Öltransportroute blockiert sei, hatten Analysten der Commerzbank vordem Wochenende betont.
Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) hatten vor wenigen Tagen ihren Austritt aus der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) und aus dem breiteren Verband OPEC+, zu der auch Russland gehört, bekanntgeben. Nach Angaben von Analysten hatten die VAE schon länger nach größeren Fördermengen gestrebt, als ihnen im Rahmen der OPEC zugesprochen wurde. Durch den Austritt würden sich die Emirate schon jetzt für die Phase nach Wiederöffnung der Straße von Hormuz in Stellung bringen, hieß es.





