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"Gerade in Zeiten volatiler Finanzmärkte ist eine sichere und risikoarme Geldanlage von großer Bedeutung, das zeigt das hohe veranlagte Volumen", so Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ), der sich selbst als "zufriedener Bundesschatz-Sparer" bezeichnet. Finanzstaatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl (ÖVP) verwies auf den niederschwelligen Zugang zu staatlichen Finanzierungsinstrumenten: "Mit der ID Austria können Bürgerinnen und Bürger in wenigen Schritten ein Konto eröffnen und ihr Geld anlegen." Bundesfinanzierungsagentur-Geschäftsführer Markus Stix ergänzte: "Eine Investition in den Bundesschatz ist ein starkes Bekenntnis zur Republik Österreich und reduziert die Abhängigkeit Österreichs von internationalen Investorengruppen."
Knapp 2 Mrd. Euro des von Privaten investierten Volumens entfallen den Angaben zufolge auf sogenannte Grüne Bundesschätze, deren Mittel zweckgewidmet sind und der Finanzierung von Staatsausgaben dienen, die die grüne Transformation vorantreiben sollen. Die erzielten Umweltauswirkungen werden in einem Investorenbericht auf der Bundesschatzwebseite veröffentlicht. Marterbauer und Eibinger-Miedl hoben am Dienstag die Bedeutung der grünen Anlageprodukte im Hinblick auf einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit in Österreich hervor.
Bundesschätze sind fixverzinste Wertpapiere der Republik Österreich, die direkt bei der Republik erworben werden können. Sie sind in verschiedenen Laufzeiten von einem Monat bis zu zehn Jahren ab 100 Euro verfügbar. Zuletzt stiegen die Zinsen für alle Laufzeiten und liegen den Angaben zufolge nun zwischen 1,95 Prozent (1 Monat) und 3,10 Prozent (10 Jahre). Seitens der Republik werden keinerlei Spesen oder Gebühren verrechnet. Auf die Zinserträge fallen jedoch Kapitalertragssteuern (KESt) in Höhe von 27,5 Prozent an, das ist etwas höher als bei Sparbüchern und Sparkonten mit 25 Prozent KESt.






