von
Besonders stark fiel der Zuwachs bei Weißwein aus. Hier verzeichneten die Winzerinnen und Winzer mit 1,86 Mio. hl ein Plus von 44 Prozent im Vergleich zu 2024, was 15 Prozent über dem langjährigen Schnitt liegt. Die Rotweinproduktion stieg mit einem Plus von 21 Prozent auf 701.000 hl deutlich weniger stark und entsprach damit exakt dem Fünfjahresdurchschnitt. Bei den Qualitäts- und Prädikatsweinen kletterte die Gesamtproduktion im Jahresabstand um 30 Prozent auf 2,27 Mio. hl nach oben.
Die Ertragszuwächse zeigten sich über alle Weinbaugebiete hinweg. Im bedeutendsten Weinbaubundesland Niederösterreich stieg die Produktion um 44 Prozent auf 1,70 Mio. Hektoliter. Das Weinviertel allein verbuchte mit 989.300 hl ein Plus von 42 Prozent. Die Steiermark übertraf das Vorjahr mit einer Produktionsmenge von 244.700 hl sogar um mehr als die Hälfte (plus 54 Prozent). Das Burgenland erreichte einen Zuwachs von 16 Prozent auf 582.900 hl, lag damit allerdings als einziges Bundesland knapp (minus 1 Prozent) unter dem Fünfjahresdurchschnitt. In Wien gab es ein Plus von 38 Prozent auf 30.200 hl.
Trotz der heuer guten Ernte ist der Weinbestand zum Stichtag 31. Juli auf den niedrigsten Stand seit 7 Jahren gesunken. Zurückzuführen sei dies auf die schwache Weinernte des Jahres 2024. Der Bestand verringerte sich insgesamt auf 2,65 Mio. hl, was einem Rückgang von 13 Prozent gegenüber 2024 und 11 Prozent gegenüber dem Fünfjahresmittel entspricht. Davon entfielen 1,42 Mio. hl auf Weißwein (minus 18 Prozent) und 1,23 Mio. hl auf Rotwein (minus 6 Prozent).
ZU APA-TEXT CI - THEMENBILD - Trauben der ersten Weinlese des "Malvasier" oder "Frühroter Veltliner" in einem Weingarten in der Stadt Salzburg am Mönchsberg am Dienstag, 12. Oktober 2010. APA-FOTO: BARBARA GINDL
