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Gold und Silber erholen sich deutlich nach Turbulenzen

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Gold wieder über 4.900 Dollar gehandelt
©APA, dpa, Sven Hoppe
Die Preise für Gold und Silber haben am Dienstag nach den jüngsten Turbulenzen zu einer deutlichen Erholung angesetzt. Der Preis für eine Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) wurde an der Metallbörse in London bei 4.937 US-Dollar (4.170 Euro) gehandelt und damit rund sechs Prozent höher als am Vortag.

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Seit Freitag war der Goldpreis scharf eingebrochen und hatte zu Beginn der Woche bei 4.402 Dollar den tiefsten Stand seit fast vier Wochen erreicht. Das sind fast 1.200 Dollar oder etwa ein Fünftel weniger als beim Rekordhoch am Donnerstag.

Noch stärker fiel die Preiserholung beim Silber am Dienstag aus: Hier wurde die Feinunze in der Früh bei 87,91 Dollar gehandelt und damit fast elf Prozent höher als am Vortag. Die Erholung erfolgte, nachdem der Silberpreis in den vergangenen beiden Handelstagen von einem Rekordhoch bei über 121 Dollar am Donnerstag bis auf 71 Dollar am Montag gesackt war.

Nach Einschätzungen des Marktstrategen Ahmad Assiri vom Handelshaus Pepperstone haben sich die Rahmenbedingungen für den Handel mit Edelmetall trotz der jüngsten Turbulenzen wenig verändert. Er geht davon aus, dass kurzfristig weiter mit Preisschwankungen zu rechnen ist, "da die Märkte die jüngsten Turbulenzen weiterhin verarbeiten und ihre Risikobereitschaft neu bewerten".

Ein wesentlicher Grund für die jüngsten Turbulenzen bei Edelmetallen sind Kursbewegungen beim Dollar. Hinzu kommen Spekulanten, die auf dem falschen Fuß erwischt wurden. Diese hatten zeitweise auf noch höhere Metallpreise gesetzt und diese spekulativen Geschäfte teilweise über Kredite finanziert. Bei fallenden Preisen sind diese schnell in Bedrängnis und müssen Positionen verkaufen. Das hatte eine Abwärtsspirale ausgelöst.

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