von
Die rund 20.000 Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter sind aufgerufen, heute bis 22.00 Uhr die Arbeit ruhen zu lassen. Es ist nach zwei Runden mit Pilotenstreiks bereits der dritte große Ausstand in diesem Jahr bei Deutschlands größter Fluggesellschaft. Lufthansa hat zwar Gegenmaßnahmen angekündigt, gleichzeitig aber bereits im Vorfeld Hunderte Flüge gestrichen. Neben der Kernmarke wird auch die Regionaltochter Lufthansa Cityline bestreikt.
In Deutschland werden die Lufthansa-Fluglinien Discover, Lufthansa City und Eurowings nach Möglichkeit Zusatzflüge übernehmen, wie der Konzern mitteilte. Auch die internationalen Töchter wie Austrian Airlines (AUA), Swiss, Brussels Airlines, Air Dolomiti und ITA Airways würden versuchen, zusätzliche Frequenzen anzubieten und auf ihren Flügen von und nach Deutschland größere Flugzeuge einzusetzen. Bei der AUA werden auf den Verbindungen nach München und Frankfurt größere Maschinen zum Einsatz kommen, erklärte eine Sprecherin der Airline gegenüber der APA. Der Streik in Deutschland führe aber zu keinen Änderungen im AUA-Flugplan.






