Der österreichisch-deutsche Chip- und Sensorhersteller ams-Osram verkauft einen Teilbereich seines Sensorgeschäfts um Schulden abzubauen. Konkret geht es um das "nichtoptische Automotive-, Industrie- und Medizinsensorgeschäft", das für 570 Mio. Euro an Infineon gehen soll, wie das Unternehmen Dienstagabend mitteilte. Das Closing der Transaktion werde für das zweite Quartal 2026 erwartet.
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Das veräußerte Geschäft erwirtschaftete den Angaben zufolge im vergangenen Jahr rund 220 Mio. Euro Umsatz und etwa 60 Mio. Euro bereinigtes EBITDA. Der Verkauf betrifft laut ams-Osram auch Gesellschaften, die rund 130 Mio. Euro an Vermögenswerten halten, welche die Wandelanleihen und Senior Notes der Gruppe besichern. Die entsprechenden Erlöse sollen für einen anteiligen Rückkauf bzw. die Rückzahlung dieser Instrumente verwendet werden.
In Summe sollen die Teilverkäufe im Rahmen des Entschuldungsplans rund 670 Mio. Euro einbringen. Damit soll der Pro-forma-Verschuldungsgrad von 3,3 auf 2,5 (inkl. Osram-Put-Optionen) sinken.