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Grundlage der Untersuchung sind Daten aus einem mehr als 70 Jahre laufenden Langzeitversuch der Landwirtschaftlichen Versuchsanstalt Raumberg-Gumpenstein in der Steiermark. Besonders negativ wirkte sich eine Kombination aus hoher Stickstoffdüngung und Kaliummangel aus: Unter diesen Bedingungen verloren Pflanzen rund die Hälfte ihrer Mykorrhiza-Pilzpartner und damit einen wichtigen Teil ihres natürlichen Schutzsystems. Die Forschenden um die Ökologin Christina Kaiser stellten außerdem fest, dass unterschiedliche Pilzfamilien verschieden auf Nährstoffsituationen reagieren. Die Ergebnisse der Studie liefern laut Autorenteam wichtige Hinweise für eine ausgewogenere Düngung und eine nachhaltigere Bewirtschaftung von Böden.
Service: Open-Access-Studie: https://go.apa.at/tokctspp
