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Studie zu Orgelspielen und geistiger Leistungsfähigkeit gestartet

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Bild der Konzerthaus-Orgel
©APA, HERBERT NEUBAUER
Das Orgelspiel mit seiner geforderten Koordination von Händen und Füßen gilt als durchaus anspruchsvoll. Ob sich dadurch positive Effekte auf die Gehirnentwicklung niederschlagen, versucht nun das Diözesankonservatorium für Kirchenmusik der Erzdiözese Wien zu eruieren. Man startete eine Pilotstudie unter dem Namen "Die Orgel als neurodidaktisches Interventionsinstrument" unter Leitung der Dozentin und Konzertorganistin Andrea Pach, wie die Kathpress berichtete.

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Im Mittelpunkt stehe die Frage, ob das komplexe Zusammenspiel von Händen und Füßen nicht nur musikalisch fordert, sondern auch das Gehirn stärkt - und damit zur Prävention kognitiver Einbußen beitragen kann. Die Studie prüft, ob regelmäßiges Spiel mit Pedal, häufige Wechsel zwischen den Manualen und mehrstimmige Literatur mit Fähigkeiten wie Aufmerksamkeit, Arbeitsgedächtnis, flexiblem Denken und räumlicher Orientierung zusammenhängen. Geprüft wird dies anhand fortgeschrittener jugendlicher Orgelschülerinnen und -schüler, Studierender sowie aktiver älterer Organistinnen und Organisten. Beim Projekt schwingt auch der Präventionsgedanke mit: Bei älteren Menschen könnte Orgelspiel helfen, geistige Beweglichkeit und Konzentration länger zu erhalten, so die Annahme. Der Pilotstudie sollen weitere Studien - auch mit universitären Partnern - laut Aussendung folgen.

Service: https://www.erzdioezese-wien.at

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