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"Die gesammelten Daten legen nahe, dass bis zum 5. Jänner 2025 drei bis vier Prozent der Bevölkerung des Gazastreifens gewaltsam getötet wurden und es eine beträchtliche Zahl nicht gewaltsamer Todesfälle gab, die indirekt durch den Konflikt verursacht wurden", schrieben die Autoren der am Mittwoch veröffentlichten Studie. Laut der von Fachleuten geprüften Untersuchung machten Frauen, Kinder und ältere Menschen etwa 56,2 Prozent der gewaltsamen Todesfälle aus.
Die Zahl der Todesopfer in Gaza ist heftig umstritten. Die Gesundheitsbehörden in Gaza, deren Zahlen die Vereinten Nationen seit Langem als verlässlich einstufen, melden 28 Monate nach Beginn des Konflikts mehr als 72.000 Tote. Zudem wird geschätzt, dass Tausende weitere unter den Trümmern zerstörter Gebäude liegen. Israel stellt die Zählungen jedoch infrage und verweist auf die Kontrolle des Ministeriums durch die Hamas.





