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Studie: Klar mehr Tote in Gaza als bisher bekannt

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Zerstörtes Gebäude in Gaza
©AFP, APA, HAZEM BADER
Laut einer Studie der Fachzeitschrift "The Lancet Global Health" sind in den ersten 15 Monaten des israelischen Militäreinsatzes im Gazastreifen mehr als 75.000 Palästinenser getötet worden. Die Zahl liegt damit deutlich über den rund 49.000 Todesfällen, die von den örtlichen Gesundheitsbehörden für diesen Zeitraum gemeldet wurden.

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"Die gesammelten Daten legen nahe, dass bis zum 5. Jänner 2025 drei bis vier Prozent der Bevölkerung des Gazastreifens gewaltsam getötet wurden und es eine beträchtliche Zahl nicht gewaltsamer Todesfälle gab, die indirekt durch den Konflikt verursacht wurden", schrieben die Autoren der am Mittwoch veröffentlichten Studie. Laut der von Fachleuten geprüften Untersuchung machten Frauen, Kinder und ältere Menschen etwa 56,2 Prozent der gewaltsamen Todesfälle aus.

Die Zahl der Todesopfer in Gaza ist heftig umstritten. Die Gesundheitsbehörden in Gaza, deren Zahlen die Vereinten Nationen seit Langem als verlässlich einstufen, melden 28 Monate nach Beginn des Konflikts mehr als 72.000 Tote. Zudem wird geschätzt, dass Tausende weitere unter den Trümmern zerstörter Gebäude liegen. Israel stellt die Zählungen jedoch infrage und verweist auf die Kontrolle des Ministeriums durch die Hamas.

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