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Stammzellen des Axolotls im Schwanz höchstflexibel

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Alleskönner Axolotl
©AFP, APA, FRANCOIS GUILLOT
Muskelbildende Stammzellen im Schwanz des Axolotls sind flexibler als ihre Kollegen in den Beinchen, berichtet die Wiener Biologin Elly Tanaka. Verliert ein Schwanzlurch den namensgebenden Wirbelsäulenfortsatz durch Amputation, regenerieren diese Zellen neben Muskeln auch Bindegewebe wie Knorpel und Blutgefäßwände. In Gliedmaßen sind diese Stammzellen nach Verletzungen nur für den Muskelwiederaufbau zuständig. Die Studie wurde im Journal "Science Advances" veröffentlicht.

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Die Muskelstammzellen in den Schwanzstummeln der untersuchten Axolotl-Lurche konnten ihr Potenzial erweitern, indem sie in einen ursprünglicheren Entwicklungszustand zurückkehrten, so ein internationales Team um Elly Tanaka, Forscherin und wissenschaftliche Direktorin des Wiener Institutes für Molekulare Biotechnologie (IMBA) der Akademie der Wissenschaften (ÖAW). Die Menge eines Wachstumsfaktors (TGF-Beta) entschied anschließend, ob sie wieder Muskeln bildeten oder stattdessen Bindegewebeteile. So etwas passierte aber nur nach Verletzungen, heißt es in der Fachpublikation. Beim Heranwachsen eines jungen Axolotls wechselten die Schwanzmuskelstammzellen nicht in das Bindegewebe-Metier.

Service: Studie: www.science.org/doi/10.1126/sciadv.adx5697

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