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Smartphone-App für modernisierte Waldinventur

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Ein Baum wird vermessen
©APA, BOKU, Christoph Gruber
Bei "LaDiWaldi" mag man zunächst eher an den Namen für einen Protagonisten eines Kinderbuchs denken - oder an den Hund des Försters oder der Försterin. Das Akronym steht aber vielmehr für "Lasergestützte digitale Waldinventur und Einsatzplanung". Im Rahmen des Projektes entwickelten Forschende der Universität für Bodenkultur (Boku) Wien mit dem Waldverband Steiermark und dem Forstlogistikunternehmen Latschbacher eine gleichnamige App, die es Kleinwaldbesitzern, Forstbetrieben oder auch Behörden erlaubt, digitale Waldinventuren selbstständig durchzuführen.

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Entwickelt wurde sie mitunter auf Basis von untersuchten 3D-Scan-Daten von Apple-Geräten. "Ein besonders innovatives Beispiel ist die Apple Vision Pro (AVP). Mit der Mixed-Reality-Brille lassen sich Messungen in Echtzeit allein durch Blickrichtung und einfachen Fingerbewegungen durchführen", werden die Forschenden in einer Aussendung zitiert. Mittels der entwickelten App können Nutzer die stichprobenartig aufgenommenen Daten etwa in Bezug auf Bestandsgrenzen, Probepunktpositionen und Zusatzinformationen wie Alter oder Bestandsklassen erfassen. Die gescannten Daten werden auf einen Server hochgeladen, auf dem "die Punktwolken der Stichprobenpunkte automatisch ausgewertet werden", hieß es. So lassen sich dann z.B. Holzvorrats- und Stammzahlkarten über Geländemodelle bis zu Informationen über Hangneigungen, Gerinneverläufe oder Forststraßen erstellen. Kluppe oder Forstmaßband ade?

WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/BOKU/Christoph Gruber/Christoph Gruber

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