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NÖ Landtag: FPÖ will Weiterentwicklung bei Sonderschulen

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FPÖ will eigenen Studiengang "Sonderpädagogik"
©Schneider, APA, HARALD SCHNEIDER
Die FPÖ hat sich im Vorfeld der Sitzung des niederösterreichischen Landtags am Donnerstag für eine Weiterentwicklung bei den Sonderschulen ausgesprochen. Landesgeschäftsführer Helmut Fiedler forderte am Mittwoch die Einführung eines eigenen Studiengangs "Sonderpädagogik" sowie, dass sich die Ressourcen für sonderpädagogische Förderung "am realen Bedarf und nicht an Quoten orientieren". Zu dem Thema wurde im Landtag auch ein gemeinsamer Antrag mit der ÖVP eingebracht.

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Für Fiedler braucht es die Sonderschule flächendeckend und als gleichwertige Option. "Nicht als Auslaufmodell, nicht als Tabu, sondern als echte Alternative zur Integrationsklasse", teilte der Parteimanager und Landtagsabgeordnete in einem Statement anlässlich einer Pressekonferenz mit. Der Studiengang "Sonderpädagogik" müsse zudem "wieder eine eigene Ausbildungsschiene werden".

Vom Bund sind die Lehrerdienstposten für Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf (SPF) bei 2,7 Prozent der Schülerpopulation gedeckelt. Mit diesem SPF-Quotenschlüssel müsse jedoch Schluss sein, es handle sich um eine "künstliche Obergrenze", betonte Fiedler. Die konkret an Bildungsminister Christoph Wiederkehr (NEOS) gerichtete Forderung eines eigenständigen Studiengangs "Sonderpädagogik" sowie nach einer Anpassung der 2,7-Prozent-Quote an den tatsächlichen Bedarf sind auch vom Landtags-Antrag von FPÖ und ÖVP umfasst.

++ THEMENBILD ++ ZU APA0013 VOM 27.10.2025 - Die Sonderschule als eigene Schulform für behinderte oder verhaltensauffällige Kinder und Jugendliche ist in Österreich tendenziell wieder auf dem Vormarsch. Im Bild: Der Schriftzug "Sonderschule" aufgenommen am Montag, 27. Oktober 2025 an einer Schule in Niederösterreich.

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