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Fincke sagte bei der live übertragenen Zeremonie an Bord der ISS, er tue das mit einem lachenden und einem weinenden Auge, bevor er Kud-Swertschkow den symbolischen Schlüssel zur ISS überreichte. "Trotz aller Veränderungen und Schwierigkeiten werden wir unsere Arbeit auf der ISS fortführen", sagte Kud-Swertschkow. Als Kommandant muss sich der Kosmonaut unter anderem darum kümmern, dass die Crew zusammenhält und die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen auf der Erde klappt. Sein erster Befehl als Kommandant: Eine gemeinsame Umarmung des gesamten ISS-Teams.
Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hatte zuvor bekanntgegeben, dass sie die vier Mitglieder der Crew-11 - bestehend aus Fincke, seiner NASA-Kollegin Zena Cardman sowie dem japanischen Raumfahrer Kimiya Yui und dem russischen Kosmonauten Oleg Platonow - in dieser Woche wegen eines medizinischen Problems vorzeitig zur Erde zurückholen will - zum ersten Mal in der Geschichte der ISS.
Bei der Zeremonie zum Kommandantenwechsel waren alle Crew-Mitglieder anwesend und äußerten sich auch jeweils kurz. Eigentlich hätte die Crew-11 noch ein paar Wochen an Bord der ISS bleiben sollen. Der Start der Nachfolge-Crew ist derzeit für Mitte Februar geplant, könnte aber vorgezogen werden.
Der jetzige Kommandant Kud-Swertschkow war gemeinsam mit seinem Kosmonauten-Kollegen Sergej Mikaew und dem NASA-Astronauten Christopher Williams im November mit einer Sojus-Rakete zur ISS geflogen, die drei sollen noch bis Sommer bleiben.
US space shuttle Endeavour Mission Specialist Michael Fincke speaks at a press conference at Kennedy Space Center in Florida on June 1, 2011. Endeavour landed safely at Kennedy Space Center, wrapping up its final mission to space before becoming the next to last US shuttle to retire. "It is sad to see her land for the last time, but she really has a great legacy," said shuttle commander Mark Kelly moments after landing the youngest ship in the US fleet, ending its 25th journey to space. AFP PHOTO/Nicholas KAMM (Photo by Nicholas KAMM / AFP)




