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Auf China würden hochauflösenden Gebäudedaten zufolge 15 Prozent der globalen Baustoffbestände entfallen, was über den Lebenszyklus hinweg für 19 Prozent der CO2-Emissionen des Landes verantwortlich sei. Zwar habe sich das Wachstum ab 2016 drastisch verlangsamt, dennoch werde die zukünftige Urbanisierung voraussichtlich 12,5 Prozent des nationalen 1,5-Grad-CO2-Budgets verbrauchen, erklärte Dominik Wiedenhofer vom Institut für Soziale Ökologie in einer Aussendung. Er plädiert daher für Renovierung und Sanierung vor Neubau, eine vorausschauende Stadt- und Infrastrukturplanung sowie die Vorbereitung auf das Recycling von Abrissmaterialien - "sowohl in China als auch in Österreich und der EU". Denn in Österreich würden pro Kopf in etwa doppelt so viele Ressourcen in Gebäuden stecken wie in China.
Service: Studie: https://doi.org/10.1038/s41558-025-02527-3
