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Laut Untersuchung bildeten die nach der dauerhaften Besiedlung der abgelegenen Inseln im 18. Jahrhundert innerhalb weniger Jahrzehnte ausgerotteten Seychellenkrokodile keine eigene Art. Es handelte sich vielmehr um die westlichste Population des Leistenkrokodils, das von Indien über Australien bis zu den Salomonen-Inseln im Pazifik vorkommt.
Leistenkrokodile werden auch Salzwasserkrokodile genannt und leben in Küstengewässern, Flüssen und Sümpfen. Es ist bekannt, dass sie weite Strecken im Meer zurücklegen. Sie verfügen über spezielle Drüsen zur Salzausscheidung und können damit lange in Salzwasser leben. Mit einem Gewicht von bis zu einer Tonne sind sie die größten lebenden Krokodile.
Die Ergebnisse wiesen auf die "große Mobilität dieser Art" hin, betonte Studienhauptautor Frank Glaw. Die ersten Krokodile müssten mindestens 3.000 Kilometer durch den Indischen Ozean getrieben sein, um die Seychellen zu erreichen. "Vielleicht auch noch viel weiter", fügte der Reptilienexperte der SNSB an.
An der Studie, für die unter anderem historische Museumsexemplare untersucht wurden, beteiligten sich auch Forschende von den Seychellen. Veröffentlicht wurde sie in dem Fachblatt Royal Society Open Science.
This picture taken on August 30, 2023 shows a crocodile swimming in a lagoon at Crocodylus Park located on the outskirts of the Northern Territory town of Darwin. Before government protection in the 1970s, an estimated 98 per cent of the wild saltwater crocodile population had disappeared in the Northern Territory, driven by leather demand and culling. Now, according to government figures, over 100,000 "salties", which can grow up to six metres long and weigh up to 1,000 kilograms (2,200 pounds), hunt along the coasts, rivers and wetlands of the continent's far north. (Photo by DAVID GRAY / AFP) / To go with AFP story 'AUSTRALIA-ANIMAL-CONSERVATION-TOURISM-FASHION' by ANDREW LEESON






